Albert Schweitzer – Ein Leben für Afrika

Der Film „Albert Schweitzer- Ein Leben für Afrika“ spielt 1949 in Afrika, es herrscht der Kalte Krieg. Albert Schweitzer ist ein ehrenamtlicher Arzt, der im afrikanische Gabun ein Hospital leitet. Als seine Freundschaft zu Albert Einstein bekannt wird gerät alles aus den Fugen. Albert Einstein setzt sich öffentlich gegen Atomwaffen ein, dies kommt nur teilweise gut bei den Menschen an. Als er Albert Schweitzer bittet ihn zu unterstützen, braucht dieser etwas Zeit um dies zu überdenken, denn seine gesamtes Leben könnte sich durch die Unterstützung Albert Einsteins verändern. Während er sich Gedanken macht, gerät er ins Visier der CIA und auch um das Bestehen seine Hospitals muss er bangen.

Regie, Besetzung & Schauspieler im Albert Schweitzer Film

Die Dreharbeiten zum Film Albert Schweitzer – Ein Leben für Afrika, fanden von Juni bis August 2008 in Südafrika statt. Es wurde dort in Kapstadt und Port St. Johns gedreht. Für die Szenen, in denen sich Albert Schweitzer in New York befindet, wurde in Kapstadt gedreht. Viele Einheimische aus Port St. Johns, wurden als Statisten eingesetzt. Der Film wurde im Original auf Englisch gedreht, damit er weit verbreitet werden konnte, nicht nur in Deutschland. Die Veröffentlichung, in den deutschen Kinos, fand am 24.12.2009 statt, der Film dauert 114 Minuten. Die Dreharbeiten wurden unter der Regie von Gavin Miller geführt. Gavin Miller schrieb ebenfalls das Drehbuch, zusammen mit David Howard und James Brabazon. Zu den Produzenten zählen Eliza Mellor, Alexander Thies, Bertha Spieker und Giselhar Venzke. Der Chef-Kameramann war Cinders Forshaw und dder Cutter Oli Weiss.

Im Film „Albert Schweitzer – Ein Leben für Afrika“ spielten unter anderem folgende Schauspieler mit:

  • Jeroen Krabbe als Albert Schweitzer
  • Barbara Hershey als Helene Schweitzer
  • Jeanete Hain als Rhena Schweitzer
  • Samuel West als Phil Figgis
  • Armin Rohde als Albert Einstein
  • Jonathan Firth als Dr. David Fuller
  • Judith Godreche als Therese Bourdin
  • Eleonore Weisberger als Krankenschwester Anna
  • Jennifer Ulrich als Krankenschwester Susi Sandler
  • Patrice Naiambana als Louis N´Gouta

Die Handlung im Film Albert Schweitzer – Ein Leben für Afrika

Albert Schweitzer reist 1949, im Kalten Krieg, von Afrika aus nach New York. Er möchte für sein Hospital Lambaréné, in dem er Lepra-Patienten behandelt, Spenden sammeln. Es ist bereits sein zweites Hospital, das Erste verlor er im Ersten Weltkrieg. Die Einheimische helfen ihm vor Ort bei dem Bau, jedoch zweifeln sie daran, dass sie es alleine schaffen könnten. In New York wird Albert Schweitzer von der Presse über sein Hospital ausgefragt und wieso man spenden sollte. Währenddessen wird öffentlich, dass er mit Albert Einstein, welcher sich gegen Atomwaffen ausspricht, befreundet ist. Albert Einstein wird als Kommunist bezeichnet, bittet Schweitzer dennoch ihn bei seinem Kampf gegen Atomwaffen zu unterstützen. Dabei erwähnt er Schweitzers Ethik, „Ehrfurcht vor dem Leben“.

In Amerika erzählt das Ehepaar Schweitzer über den Beginn der Zeit in Afrika, hierbei erwähnt Albert Schweitzer einen Mann dem er das Leben rettete. Die Menschen dort haben jedoch einen anderen Glauben und als ihm die Frau des Mannes Dankbarkeit zeigte, wurde sie von dem örtlichen Medizinmann getötet, als Strafe für ihren Ungehorsam. Eine Fotografin, Therese Bourdin, begleitet Schweitzer durch die gesamte Zeit und bringt unbewusst einen CIA-Agent, Phil Figgis, mit in die Reihen. Er gibt sich als PR-Berater aus, welcher für mehr Spenden sorgen will. Allerdings ist sein Ziel Informationen über Schweitzer herauszufinden, welche den Verdacht, er sei Kommunist, bestätigen.

Wieder zurück in Afrika macht Schweitzer sich Gedanken über Einsteins Bitte und schreibt ihm einen Brief. In diesem spricht er sich gegen Atomwaffen aus. Das Schreiben wird von der CIA abgefangen und in einer Zeitung veröffentlicht. Von da an wird Schweitzer ebenfalls vorgeworfen Kommunist zu sein. Seine Frau und Tochter entscheiden sich, ihm nach Afrika zu folgen und davon zu berichten. Währenddessen werden die Spenden für das Hospital immer weniger und das Hospital wird von Unbekannten, bei der provisorischen afrikanischen Regierung gemeldet, da es angeblich nicht hygienisch genug ist. Die Behörden raten Schweitzer, das Hospital zu schließen, da sie ein neues eröffnen wollen, eins welches bessere hygienische Zustände vorweist. Die Fotografin und der angebliche PR-Berater reisen nach Afrika, um ihn dort zu unterstützen.

Bei einem Erkundungsspaziergang stoßen die beiden auf ein Röntgengerät, welches radioaktive Strahlung verbreitet und extra eingezäunt wurde. Albert Schweitzers Frau und seine Tochter kommen ebenfalls in Afrika an und raten ihm davon ab, sich öffentlich gegen Atomwaffen zu stellen. Ein Zwischenfall gibt Albert Schweitzer den letzten Anstoß, sich öffentlich gegen die Bomben zu stellen. Der Zaun, der um das Röntgengerät gebaut wurde, hat ein Loch, welches extra geöffnet wurde. Einheimische Kinder fanden es, nahmen Teile zum spielen und wurden so bestrahlt. Dies ist der letzte Anstoß, den er brauchte, denn er gibt sich die Schuld daran und möchte die Einheimischen schützen.

Er verlässt das Hospital, daraufhin wird das Hospital von der Regierung als geschlossen befunden. Die Einheimischen versammeln sich vor Schweitzers Haus, in der Hoffnung, er bliebe. N´Gouta bittet ihn deshalb, noch so lange zu bleiben, bis das neue Hospital fertig gestellt wird. Therese findet heraus, dass Mr Figges gegen Schweitzer arbeitet., dieser hat außerdem für seinen Bemühungen keine Anerkennung erhalten und ist weiterhin gegen Schweiter, was ihn sehr wütend stimmt. Zu guter Letzt wurde Albert Schweitzer 1952 der Friedensnobelpreis verliehen und seine Botschaft, „Ehrfurcht vor dem Leben“, lebt fort.

Fazit & Kritik zum Film Albert Schweitzer – Ein Leben für Afrika

Die Filmmacher haben es sich nicht ganz einfach gemacht, die Geschichte des Albert Schweitzer filmisch darzustellen. Die Würdigung und Differenzierung war ihnen wichtig. Albert Schweitzer wird hier nicht als Held dargestellt, allerdings wird seine Ethik „Ehrfurcht vor dem Leben“ groß geschrieben. Albert Schweitzers Charaktereigenschaften, werden gut dargestellt, er hat eine vielseitige, aber auch widersprüchliche, Persönlichkeit. Man nimmt ihn als gutherzigen, engagierten, aufopferungsvollen, leicht schusseligen, aber sympathischen Arzt war. Allerdings wird sein gelegentlich leicht autoritärer Führungsstil und die wenige Zeit mit der Familie nur teilweise gut an den Zuschauer vermittelt. Es dreht sich hauptsächlich um den politischen Konflikt, der bei ihm stattgefunden hat. Die Wichtigkeit dieses Konfliktes wird gut in den Vordergrund gestellt und auch seine geteilte Art damit umzugehen, wird gut übermittelt. Die Würdigung, des Doktor ist mir diesem Film gut gelungen.

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