American Gangster – der Film

American Gangster ist ein Film aus dem Jahre 2007, ein US-amerikanischer Thriller. Beschrieben wird das Leben von Frank Lucas. Es spielt in der Zeit während des Vietnamkrieges und Frank ist ein aktiver Drogenhändler. Gestaltet wurde der Film durch Steven Zaillian, auf Grundlage von einem Artikel von Mark Jacobson. Es ist eine wahre Begebenheit, die dort verfilmt wurde. Sein Leben wurde durch eine frühkindliche Erfahrung geprägt. Mit zwölf Jahren musste er mit ansehen, wie sein Cousin vom Ku-Klux-Klan ermordet wurde. Angeblich sollte dieser einer weißen Frau nachgestellt haben. Mit diesen Bildern im Kopf wurde Frank sein Leben beeinflusst.

Einzelheiten zum Film American Gangster

American Gangster wurde 2007 vom britischen Regisseur Ridley Scott gedreht. Er hätte schon drei Jahre früher gedreht werden sollen, von Antoine Fuqua. Doch die finanziellen Bedenken machten dies nicht möglich. Der Film sprengte den finanziellen Rahmen, denn der oft wechselnde Drehort trieb die Kosten in die Höhe. Normalerweise spricht man, bei einem normalen Film von 30 bis 40 Orten, doch dieser Thriller American Gangster brauchte 180. Dazu gehört zum Beispiel New York (USA) oder Chiang Mai (Thailand). Das sind nicht nur unterschiedliche Städte, sondern gleich ganz verschiedene Kontinente. Mit allem Equipment diese Touren zu machen, sagt eine Menge über die finanziellen Mittel aus, die der Regisseur benötigte. Ganz zu schweigen von der Koordination, die notwendig war.

Die Besetzung der Schauspieler im Film American Gangster kann sich sehen lassen. Also Schauspieler spielten dabei bekannte Leute wie Denzel Washington und Russell Crowe, sowie Chiwetel Ejiofor, Cuba Gooding Jr., Josh Brolin, Norman Reedus, Ted Levine, T.I. Harris mit. Alle diese Schauspieler sorgten dafür, dass der Film von Erfolg gekrönt wurde.

Handlung und Inhalt vom American Gangster Film

Unser afroamerikanische Frank arbeitet für „Bumpy“, dem Chef einer kriminellen Organisation, als Fahrer. Nach einiger Zeit stirbt der Chef, aufgrund eines Herzinfarktes und Frank Lucas baut sein eigenes Team auf. Der Vietnamkrieg kommt gerade recht, denn die gefallenen Männer müssen wieder nach Amerika gesandt werden. In den Särgen wird Heroin mitgeliefert. Mit der Hilfe eines korrupten Offiziers gelingt es im Handumdrehen. Das Ergebnis? Frank kann sein Heroin billiger anbieten, obwohl es von hoher Qualität ist. Die Konkurrenz gerät nahe an den Wahnsinn, selbst die Mafia. Seine Organisation nennt sich „Blue Magic“. In der ganzen Zeit muss er als Boss ein wahres Doppelleben führen. Auf der Arbeit geht er über Leichen und mit der Familie geht er fürsorglich und spendabel um. Dazu legt er keinen Wert auf Prunk nach außen und spendiert zum Thanksgiving Truthähne in Harlem, als Gedenken an seinen Mentor.

Allerdings möchten die Staaten New Jersey und New York City gegen den Drogenhandel vorgehen. Deswegen wird eine Spezialeinheit ins Leben gerufen. Jedoch ist dieser nicht ganz bei der Sache. Er muss sich selbst vor Gericht wegen seiner ehelichen Untreue verantworten. Es liegt ein Sorgerechtprozess für seinen Sohn vor.

Am Anfang tastet die Spezialeinheit von Robert im Dunkeln. Sie wissen nicht, wie die Drogen ins Land kommen. Doch der Kampf des Jahrhunderts spielt für ihn. Durch einen dummen Zufall rückt sich Frank durch seinen neuen Tycoon, Joe Frazier, ins Visier der Einheit. Selbst der Gegenwind aus eigenen Reihen kann der Spezialeinheit nichts anhaben. Es gelingt Robert und seinen Truppen, den Cousin von Frank, mit einem Abhörgerät auszustatten. Da zeigt sich des Rätsels Lösung. Nach vielem Hin und Her gelingt es ein Militärflugzeug zu untersuchen. Die Särge jedoch dürfen nicht geöffnet werden. Aber Robert hat den Braten gerochen und kann die Fährte aufnehmen. Er findet seinen Weg nach Harlem zu Frank Lucas. Die gesamte Organisation wird verhaftet und ihnen wird ein Prozess gemacht.

Um aus dem Prozess noch glimpflich herauszukommen, verhandelt Lucas mit den Beamten. Er kann Namen liefern von anderen Kriminellen und überraschender Weise für die Polizei viele Namen von Polizisten der Anti-Drogen-Spezialeinheit angehören. Dadurch kann Frank seine Strafe auf 15 Jahre reduzieren.

American Gangster Kritik und Fazit – Was sagen Kritiker zum Film?

Peter Travers ist begeistert von dem Film. Jedoch wäre dieser ein wenig mit Handlung überfüllt, das würde ihn extrem lang werden lassen. Andererseits wurde durch American Gangster in den achtziger Jahren der radikale Charakter von Gangsterfilmen verändert. Die Filme bekommen nun den Anstrich von „bürgerlichen“ Verbrechen. Der Film basiert auf der Grundlage des Buches „The Return of Superfly“. Es ist ein Lehrstück für politische Ökonomie und tiefer Psychologie der Profiteure.

Die Ideen, die Frank Lucas in American Gangster ausbaut, sind absolut genial, doch total einfach gestrickt. Als erster Afroamerikaner steigt er ins Drogengeschäft mit ein. Und zwei Utensilien bringen ihn nach ganz oben. Die bestechliche Polizei, Armee und Politik sowie die Skrupellosigkeit von Frank selbst. Dabei tarnt er sich als normaler harmloser Bürger. Es wird eine klassische Dramaturgie gezeigt, ein Kampf zwischen zwei Männer, die sich respektvoll wie auch verbissen bis zum bitteren Ende bekämpfen. Der Gangster, gespielt durch Denzel Washington, und der unbestechliche Cop, gespielt durch Russell Crowe.

Der Film American Gangster lohnt sich auf jedem Fall. Es wird Ihnen der Einstieg in die Unterwelt geliefert. Freuen Sie sich auf einen spannenden und unterhaltsamen Filmeabend.

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