Colombiana – der Film

Heute stellen wir Euch den Film Colombiana vor, mit den dazugehörigen Eckdaten zu den Dreharbeiten des Films, einiges zum Inhalt des fertig produzierten Films sowie eine Übersicht über die Meinungen der Zuschauer, die den Film bereits gesehen haben. Im Fazit lesen Sie, ob es sich lohnt, etwas Zeit für das Anschauen des Films zu investieren.

Colombiana DVD und Bluray Cover

Die Eckdaten zum Film Colombiana

Der Filmstart in Deutschland war vor sieben Jahren, am 15.09.2011, der Film ist als Luc-Besson-und Ariel Zeitoun Produktion in Form einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Frankreich und den USA von August bis November 2010 an fünf Drehorten (Chicago, Miami, New Orleans, Mexico City und Paris) mit fünf verschiedenen Film Crews entstanden. Da die Crews relativ weit voneinander entfernt waren, fiel die Motivation und die Koordination der einzelnen Teams nicht immer leicht. Olivier Megaton hat trotzdem Höchstleistungen aus den fünf sehr unterschiedlichen Film Teams herausgeholt, meint er. Der Deutsche Titel Colombiana und der Original Titel sind völlig identisch, der Film dauert 108 Minuten und ist unter der Regie von Olivier Megaton entstanden, die Filmnamen lauten unter anderem Cataleya Restrepo gespielt von Zoe Saldana, Emilio Rastre gespielt von Cliff Curtis, Danny Delanay gespielt von Michael Vartan und Jesse Borrego (Fabio Maria Restrepo) der den Vater der Hauptdarstellerin gespielt hat. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren, die Kamera hat Romain Lacourbas geführt. Das Budget für den Film lag damals bei 40 000 000 US Dollar, der Action Thriller spielte einen Gewinn bis zu 20 000 000 US Dollar ein.

Der Inhalt vom Film Colombiana

Ein Killerkommando bereitet in dem Film „Colombiana“ der Kindheit der neunjährigen Cataleya ein jähes Ende, denn bei diesem Anschlag werden die Eltern des Mädchens getötet. Der Vater hat den Zorn der Drogenbosse auf sich gezogen und fast die ganze Familie wird ausgelöscht. Später findet sie in Chicago (Amerika) eine neue Heimat, der Onkel Emilio bildet im Laufe der Jahre die auf Rache sinnende junge Frau zur Profikillerin aus. Seit dem Anschlag hat sich Cataleya zur trauernden Einzelgängerin entwickelt, die kaum neue Kontakte suchte. In ihr hat sich eine gespaltene Persönlichkeit entwickelt, auf der einen Seite ist sie trauernd und zerbrechlich, aber auf der anderen Seite sehr zielstrebig mit einem ausgeprägten Interesse für Waffen, um einen Weg zur Rache zu finden. Bis es soweit ist, haben sich die Drehbuchautoren eine Fülle an Stolpersteinen ausgedacht, die es schwermachen, sich an den Mördern der Eltern zu rächen. Eine moralische Logik werden die Zuschauer, die Cataleya bei ihrer Verwandlung von einer braven Bürgerin zur Serienkillerin begleiten, kaum finden. Im Gegenteil, der Regisseur musste darauf achten, die Handlungsstränge vorsichtig zu entwickeln, damit Cataleya, die vom Opfer zur Täterin wird, die Gunst des Publikums nicht komplett verliert. Als Kind wird sie so einfühlsam wie möglich dargestellt, damit das Fundament für den aus Sicht der Hauptdarstellerin notwendigen Rachefeldzug gelegt wird.

Zwei Männer spielen in Cataleyas Leben eine Hauptrolle

Ihr Onkel Emilio weist Ihr den Weg zu den Möglichkeiten, die sie hat, um als Profikillerin Selbstjustiz auszuüben. Als einziger verbleibender Familienangehöriger werden emotionale Szenen im Film mit den beiden gedreht, das Wiedersehen zieht die Zuschauer in den Bann, weil es so herzergreifend ist. Als der Onkel von Cataleyas geplanten Rachefeldzug erfährt, ist die Basis für den familiären Austausch mit extrem Streitszenen, die einen starken Kontrast zu den bisher harmonischen Filmteilen mit den beiden bilden, plötzlich beendet. Danny ist ihr Freund und die zweite wichtige Bezugsperson in Ihrem Leben, mit ihm lebt sie in einer anderen „heilen“ Welt. Weil die Gefühle für Danny echt sind und die Intensität der Gefühle immer mehr zunimmt, gerät Cataleya in einen ungeplanten Zwiespalt. Sie muss sich in dem Filmstreifen entscheiden, ob die von ihr geplante Rache am Drogenboss Don Luis das richtige Lebensziel ist oder ob sie zusammen mit Danny ein neues und friedliches Leben beginnen soll.

Verfolgungsjagten beleben den Actionfilm

Wilde Verfolgungsszenen zu Fuß oder mit dem Auto lassen die Action Fans auf ihre Kosten kommen. Besonders in Richtung Filmende vermehren sich Szenen mit Schießereien oder Explosionen, Cataleya ist vorsichtshalber nur bewaffnet unterwegs und muss eine Kette an gefährlichen Filmszenen selbst meistern. 98 % der Kampfszenen hat Zoe persönlich durchgeführt, vor und während der Dreharbeiten hat sie intensiv mit einem Stuntman trainiert. Verschiedene Film Crews an fünf unterschiedlichen Standorten haben es im Film möglich gemacht, dass der Szenenwechsel rasch und fast wie eine Art Zauber Würfel lückenlos über die Bühne ging. Die Versucher von Cataleya, die für den Tod der Eltern verantwortlichen zur Verantwortung zu ziehen, machen das FBI auf sie aufmerksam, sodass sie aus ihrer Sicht mit weiteren Verfolgern zu kämpfen hat. Die Elemente der Action Szenen sind gezielt auf die Hauptdarstellerin abgestimmt worden und werden mit einer Kaltblütigkeit gezeigt, die für junge und sensible Zuschauer grenzwertig sind. Bis zum Showdown am Ende des Films werden die Zuschauer mit einem bunten Mix an Action-Szenen intensiv unterhalten.

Fazit und Kritiken zum Film Colombiana

Wie bei vielen Filmen teilen sich die Kritiken der Zuschauer in zwei Lager, die eine Seite findet besonders die Action Szenen sehenswert, die andere Seite findet den Handlungsablauf zu durchschaubar und empfindet die Kaltblütigkeit der Action Teile als unzumutbar. Der Rachethriller zieht besonders Action freudige Leute an, denn Zoe Saldana sieht nicht nur gut aus, sondern hat auch eine ausgeprägte schauspielerische und kämpferische Begabung. Als Cataleya kann sie den Mord an den Eltern und die dadurch verlorene Kindheit nicht verkraften, auf zu viele Dialoge wird in dem Film bewusst verzichtet. Wenige ruhige Minuten und eine Vielzahl an akrobatischen Meisterleistungen begeistern die Action suchenden Zuschauer, die den Film gut finden. Luc Besson Drehbücher weisen einige Handlungsmuster auf, die einen gewissen Wiedererkennungswert haben, meinen dagegen die Kritiker. Filme aus der Besson Fabrik sind eine besondere Marke, die zu anregende Diskussionen einladen. Als Abspann erklingt Johnny Cashs Song „Hurt“, der Film zeigt eindrucksvoll, wie aus einem leidenden kindlichen Opfer, das im Drogensumpf aufwächst und für das die Zuschauer noch Empathie empfinden, als Erwachsene eine schonungslose und aggressive Täterin wird, die eiskalt Selbstjustiz ausübt. Die Anzahl der Opfer steht in keinem Verhältnis zur Tat, aus diesem Grund erhält sie nicht mehr von allen Zuschauern die volle Empathie. Wer die Verwandlung eines unschuldigen Mädchens in eine kaum zu stoppende Profi-Killerin gerne beobachten möchte, wird sich an dem US-französische Action-Thriller Colombiana erfreuen, weil die Kampfszenen perfekt choreografiert sind und der übliche 08/15 Actionbrei so weit wie möglich vermieden wird.

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