Der Fakir (Film)

In dem Kinderfilm „Der Fakir“ geht es um die Zwillinge Emma und Tom. Die zwei Geschwister ziehen mit ihrer Mutter Louise in ein neues Haus, in dem Emma einen Kugelschreiber findet, der von einem Geist bewohnt wird. Nachdem sie den Geist mit Namen Lombardo befreit hat, stehen ihr drei Wünsche zu. Lombardo lebt einige Zeit bei den beiden Geschwistern, ohne das ihre Mutter seine Anwesenheit bemerkt, mit Ausnahme eines ziemlich üblen Gestankes, der von Lombardo ausgeht. Einige Zeit später taucht das Ehepaar Schmidt auf und möchte das Haus, in dem die Familie wohnt, aufkaufen.

Es stellt sich heraus, dass das Ehepaar nur eine Tarnung der beiden Brüder Lambert ist, die aus einem nahe gelegenen Gefängnis ausgebrochen sind. Nach einem Raub hatten die beiden Gauner einen teuren Brillantenring im Haus versteckt. Zusammen mit dem Geist Lombardo machen sich die Zwillinge auf die Suche nach dem Ring und finden diesen auch vor den Räubern. Doch Lombardo stiehlt den Ring und verschwindet zunächst. An Weihnachten taucht er jedoch wieder auf und überreicht den Ring, der Mutter von Emma und Tom und bittet um ihre Hand.

Der Fakir – Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

Die Vorlage für den dänischen Kinderfilm Der Fakir ist das Jugendbuch von Bjarne Reuter „Ein Fakir für alle Fälle„. Der Film stammt aus dem Jahre 2004 vom Regisseur Peter Flinth und der Produktion von Mie Andreasen und Tivi Magnussonund. Der Film wurde komplett in Dänemark gedreht. Der Fakir besitzt eine unbegrenzte Altersfreigabe und wird ab 6 Jahren empfohlen, seine Laufzeit beträgt 85 Minuten.

Die Besetzung des Filmes

  • Julie Zangenberg als Emma
  • Aksel Leth als Tom
  • Moritz Bleibtreu als Lombardo
  • Sidse Babett Knudsen als Lousie
  • Ole Thestrup als Moony
  • Peter Gantzler als Florian Flambert
  • Fares Fares als Frank Flambert

Handlung & Story vom Film Der Fakir

Der Kinderfilm dreht sich um die Zwillinge Emma und Tom, die beiden leben zusammen mit ihrer verwitweten Mutter. Nachdem die kleine Familie in ein neues Haus umzieht, beginnt für die Kinder das Abenteuer. Das neue Haus stellt sich als eine alte gruselige Villa heraus. Die Kinder versuchen sich mit ihrer neuen Umgebung zu arrangieren, da findet Emma im Keller des Hauses einen verzauberten Kugelschreiber. In diesem Kugelschreiber sitzt der Spanier Lombardo fest. Emma befreit Lombardo aus dem engen Kugelschreiber, doch anders als erwartet ist Lombardo über die Rettung nicht erfreut.

Dennoch ist er verpflichtet, ihr drei Wünsche zu erfüllen. Widerwillig erfüllt Lombardo ihre alltäglichen Wünsche. Lombardo selbst stellt sich als ein einfacher Varieté-Zauberer heraus, er wurde vor rund fünfzig Jahren in dem Kugelschreiber eingesperrt. Die erste Zeit ist er für die Familie eine ziemliche Belastung, da er einen widerlichen Gestank verströmt, der nicht einmal richtig beschrieben werden kann. Die beiden Geschwister wollen Lombardo von diesem Gestank befreien, doch kein Mittel scheint zu wirken.

Nach einiger Zeit bemerkt auch die Mutter der Zwillinge, den merkwürdigen Geruch. Lombardo gelingt es zunächst sich vor der Mutter zu verstecken und begegnet ihr später auf dem Friedhof in der Nähe des Hauses. Auch bei dieser Begegnung bemerkt die Mutter zwar den Gestank, bringt ihn jedoch nicht mit ihrer neuen Bekanntschaft in Verbindung. Die Mutter schafft es schließlich Lombardo von dem Gestank zu befreien, indem sie den stärksten Reiniger, den sie besitzt, in einen Abfluss kippt, in dem zu dieser Zeit Lombardo sitzt.

Nachdem das Problem mit dem Gestank gelöst ist, freunden sich die Kinder und Lombardo immer weiter an. Bis plötzlich ein merkwürdiges Paar auftaucht und das neue Haus der Familie aufkaufen will. Das Ehepaar Schmidt stellt sich jedoch als ein Hochstablerduo heraus. Die beiden Brüder, welche sich als ein Ehepaar ausgegeben haben, sind gerade aus dem ausgebrochen und suchen in dem Haus ihre Beute, aus dem letzten Raubzug. Die Brüder Lambert, haben einen unbezahlbaren Brillantenring im Haus versteckt.

Um diesen Ring zu finden, müssen sich die Geschwister und Lomardo auf die Suche durch das Haus begeben. Die Kinder schaffen es, vor den Räubern den Diamanten zu finden. Der Diamant trägt den Namen Koo-Loon. Die Kinder freuen sich über den Erfolg, doch den nimmt Lombardo den Koo-Loon und verschwindet. Erst zu Weihnachten taucht Lombardo wieder auf, als Ehrengast der Familie und mit dem Ring, den er nutzt, um der Mutter einen Heiratsantrag zu machen.

Fazit & Kritiken zum Film Der Fakir

Stellenweise wirkt der Kinderfilm „Der Fakir“ zusammenhangslos, die einzelnen Handlungsstränge finden sich nur schwer zusammen und einige bleiben unverknüpft. Dennoch versprüht der Film einen eigenen Charme und die verrückten Ideen lassen vor allem die Kinderherzen höher schlagen. An manchen Stellen wirkt der Bezug zur Realität etwas erzwungen und der Regisseur Peter Flinths hätte durchaus einfach in der Fantasiewelt bleiben können, anstelle den Film einen zu realistischen Hang zu geben.

Die Schauspieler können in ihren Rollen überzeugen, besonders Moritz Bleibtreu, der den mürrischen Fakir spielt, erweckt seine Rolle eindrucksvoll zum Leben. Das ausgeprägte Mienenspiel des Fakirs sorgt immer wieder für komische Momente und Lachflashs bei den Zuschauern. Alles in allem ist der Film ein gelungener Kinderfilm für die ganze Familie, mit kleineren Mängeln, dennoch sehr Sehenswert.

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