Utopia Limited – 1000 Robota

Im Jahr 2007 wurde die Postpunk-Bank 1000 Robota gegründet. Gründungsmitglieder sind Anton Spielmann, er ist 18 Jahre alt und übernimmt den Gesang und die Gitarre. Die beiden anderen sind jünger, Basti Muxfeldt übernimmt den Bass und Jonas Hinnerkort übernimmt das Schlagzeug. In dem Film „Utopia Limited – 1000 Robota“ dreht es sich um den kometenhaften Aufstieg der Band, die Streitigkeiten mit der Plattenfirma und wie die Band ihren Weg findet. Nebenbei macht der Sänger der Band seine Ausbildung. Ausverkaufte Konzerte und trotzdem ist nicht mehr als eine Jugendherberge drin. Der Film zeigt wunderbar wie die Band hin und hergerissen wird zwischen ihrem Alltag und dem wie sie in der Öffentlichkeit auftreten.

1000 Robota – Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

Der Film startete am 12.05.2011 und hat eine Altersfreigabe ab sechs Jahren. Sandra Trostel führte Regie bei dem Dokumentarfilm. Sandra Trostel führt nicht nur Regie, zusammen mit Thies Mynther schrieb sie das Drehbuch, zusammen mit Lili Thalgott führte sie die Kamera und sie war für den Schnitt zuständig. Der Film wurde komplett in Deutschland gedreht.

Für den film legt Sandra Trostel eine beobachtende Perspektive an den Tag und kommentiert nichts. Sie zeigt viel Einfühlungskraft und schafft eine tolle Mischung aus Roadmovie, Gesellschaftskritik und Konzertfilm. Die Band spielt sich selber. Die Karriere von 1000 Robota beginnt hoffnungsvoll. Sie zeigt wie wichtig die Hoffnung im Leben ist. Viele kennen die Talentshows, wo unbekannte Talente in eine große Zukunft starten. Kurze Zeit hört man die Musik überall und jeder kennt die Talente. Kurz darauf sind neue Talente am Start und die alten Talente versinken schnell wieder. Im Musikgeschäft kann es genauso schnell steil bergauf gehen, wie es auch schnell bergabgehen kann. Achtet man auf Menschenfreundlichkeit, sind die Wellen der Ups und Downs nicht ganz so hoch, aber auch nicht ganz so tief.

Handlung & Story vom Film Utopia Limited – 1000 Robota

1000 Robota ist eine 2007 gegründete Postpunk-Band. Über nacht wird 1000 Robota ein Erfolg. Die Ban besteht aus den drei Freunden Anton Spielmann, Basti Muxfeldt und Jonas Hennerkort. Anton ist Gitarrist und Sänger, Basti ist Bassist und Jonas ist Schlagzeuger. Sie spielen zwar erst einige Monate zusammen, da bekommen sie vom Indie-Label „Tapete Records“ einen Plattenvertrag. Anton ist bereits 18 Jahre alt und kann neben der Musikkarriere eine Ausbildung bei der Firma beginnen. Die Texte sind aggressiv und kritisieren die Gesellschaft. Das Trio hat einen rotzigen und rauen Sound. Die Musik ist ungeschliffen und wild. Alles im allen ist die Musik nicht marktkonform.

So entsteht ein Konflikt, soll sich die Band reinreden lassen oder sollen die Jungs ihren eigenen Weg gehen? Ein Thema, dass sich wie ein roter Faden durch den Film Utopia Limited zieht. Die Band will viel bewegen. Sie sagen: „Wir wollen Entstehung verursachen und nicht erinnern.“ Dabei legen die Jungs großen Wert darauf ihre Ideale zu leben. Dagegen steht der Druck, dass die Plattenfirma mit den Bands, welche bei ihnen unter Vertrag stehen Geld verdienen muss. Die Band will nicht im Einehitsbrei verschwinden und eins von vielen aus einem überschüßigen Angebot werden. Sie wollen das Gegenteil, sie wollen sich mit anderen Zusammenschliessen und Begründer einer neuer Kultur der Jugend sein.

Doch leider läuft das Leben nicht so wie man es sich wünscht. Bei den Plattenaufnahmen kommt es zu Problemen. Das Label ist mit der Band uneins über die Art des Klangbildes und wie gut sich diese Art der Musik verkaufen lassen wird. In der Presse ist die Band zahlreich vertreten. Dafür ist ihr erstes Konzert mittelprächtig besucht. Die Londoner In-Crowd pilgert zu den Konzerten. Trotzdem ist die Gage so gering, dass es gerade einmal für die jugendherberge reicht. Der Film Utopia Limited zeigt eindrucksvoll, wie der Alltag die Träume zum Wanken bringt. der Enthusiasmus der Jungs stehen auf einer harten Probe. Halten sie an ihren Idealen fest oder verfallen die Ideale zu Nostalgie?

Fazit & Kritiken zum Film Utopia Limited – 1000 Robota

Bei dem Film handelt es sich um eine Dokumentation. Sandra Trostel sammelte das Filmmaterial über zwei Jahre. Dabei begann sie, bevor die Band ihren Plattenvertrag bekam. Auf einmal werden die drei Jungs aus der norddeutschen Tiefebene als der aufsteigende Stern gefeiert, dass sogar Pop-Nerds interessiert aufblicken. Das passierte Anton, Basti und Jonas, die zusammen 1000 Robota bilden. Ihr Debüt-EP heißt „Hamburg brennt“ und begeistert Musikjournalisten im ganzen Land. Ihre Musik ist laut, naiv und arrogant. Der Film zeigt nicht nur das Positive im Musikgeschäft, auch die negativen Seiten im Musikgeschäft werden dargestellt.

Anton Spielmann unterschreibt den Plattenvertrag, weil er das einzige Mitglied der Band ist, dass in diesem Moment bereits 18 Jahre alt ist. Es soll ein wichtiger Moment in der Karriere der Band sein. Sie fühlen sich als hätten sie es geschafft. Trotz der Wichtigkeit dieses Augenblickes versucht die Regisseurin Distanz zu waren und alles nüchtern zu betrachten. Hier zeigt Sandra Troster ihr ganzes Feingefühl. Überhaupt ist es bewundernswert, eine Band für eine Dokumentation zu beobachten, bevor diese ihren Durchbruch hatte. Auch die Entscheidung nicht bei dem Bundesvision Song Contest von Stefan Raab aufzutreten. Der Film soll sich am Leben orientieren und zeigen wir groß der Unterschied zwischen dem Geschäft und der Kunst ist.

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