November 24, 2005
‘Freundin mit DVD’ eingestellt
'Der Film, den meine Freundin empfiehlt' - mit diesem Slogan ging die erste Freundin mit DVD am 3.1. diesen Jahres an den Start. Nach elf Ausgaben samt beigelegten 'Frauenfilmen' ist nun allem Anschein nach Schluss: Laut dem Leserservice des Verlages wurde das Heft mit sofortiger Wirkung eingestellt, gestern blieb der für das Magazin reservierte Stapelplatz in Buchhandlungen erstmals leer. Das unerwartete Ende der 'Freundin mit DVD' ist in vielerlei Hinsicht schade. Mit 'zielgruppengerechten' Beilagen wie Wild Things oder French Kiss konnte sicherlich nicht jedermann etwas anfangen, doch waren die Heftfilme zumindest allesamt hochklassig. Hinzu kommt, dass man für 3,90€ Kauf-DVDs mit Originalausstattung (Tonspuren, Trailer, Interviews) erwarb - oftmals konnten so tolle Schnäppchen gemacht werden. Darüber, warum beim einzigen Frauenmagazin mit regelmäßigem Supplement so plötzlich die Lichter ausgingen, kann nur spekuliert werden. Möglich, dass angesichts des geringen Preisunterschied von nur 1,70€ zur dvd-losen Parallelausgabe die 'kritische Masse' nicht erreicht wurde. Der von vorne herein experimentelle Charakter des Heftes lässt sich nicht zuletzt daran ablesen, dass der Burda-Verlag seine Publikation nie im Abonnement anbot - man hielt sich alle Optionen offen. Bleibt zu hoffen, dass uns die Freundin zukünftig zumindest sporadisch mit einem ansprechenden Heftfilm beglücken wird.
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Die Freundin bleibt sich und ihrer Leserschaft treu: Nach
Einen besonderen Leckerbissen finden Filmfreunde auf der DVD der neuen Freundin (22/05, ab heute im Verkauf): Sieben Jahre in Tibet (USA 1997) erzählt die wahre Geschichte des Zusammentreffen eines österreichischen Bergsteigers und dem Dalai Lama während des zweiten Weltkrieges. Insbesondere Brad Pitt weiss zu überzeugen.