SUPERillu mit ‚Fünf Patronenhülsen‘

SUPERillu DVD mit Fünf Patronenhülsen Während die nur noch vereinzelt erhältliche aktuelle DVD-Ausgabe der SUPERillu den Zuschauer in die letzten Tage der NS-Zeit entführt, suchte sich Frank Beyer – hier wie dort Regisseur – für Fünf Patronenhülsen (DDR 1960) eine noch weiter zurückliegende historische Kulisse zur Übermittlung seiner antifaschistischen Botschaften. Der schwarzweiss gedrehte Kriegsfilm spielt zur Zeit des spanischen Bürgerkriegs, in dem sich die faschistischen Truppen Francos – unterstützt von Einheiten Hitlerdeutschlands – und die demokratisch-anarchistischen republikanischen Garden 1936-1939 bekriegten. Analog zu dem vergleichbaren, jedoch weniger politischen Spielberg-Spektakel Der Soldat James Ryan foccusiert sich die Handlung auf eine kleine Gruppe Soldaten, die einen Spezialauftrag auszuführen haben und dabei auf mancherlei (Gewissens)probe gestellt werden. 2,99€ kostet der DEFA-Klassiker mit der Donnerstag (2.3.) erscheinenden SUPERillu. Das DVD-Cover liegt leider einmal mehr nicht bei und muss im Verkaufszeitraum hier gedownloadet und ausgedruckt werden. IMDb: 7.1/10 OFDb: 8.00/10

SUPERillu mit ‚Nackt unter Wölfen‘

SUPERillu DVD mit Nackt unter WölfenZum derzeitigen Beilagen-Mix aus Action, Comedy & Romanze steht der neue Heftfilm der heute heraus kommenden SUPERillu im krassen Kontrast. Das KZ-Drama Nackt unter Wölfen (DDR 1963) – bis zu 'Schindlers Liste' der einzige Film, welcher das Leben in einem Konzentrationslager beleuchtete – handelt vom dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte und will zeigen, dass Solidarität und Menschlichkeit auch in einem unmenschlichen Umfeld keine hohlen Phrasen sein müssen. Die Verfilmung der letzten Tage des KZ Buchenwald durch Frank Beyer (u.a. Spur der Steine) kommt ohne allzu explizite Gewaltdarstellung aus und bekam dafür ein FSK12-Rating; Jugendlichen sollte 'Nackt unter Wölfen' dennoch nicht ohne Begleitung gezeigt werden. Für 2,99€ ist die neue SUPERillu nicht nur für historisch Interessierte, die auch an dem umfangreichen Bonusmaterial (Dokus, Zeitdokomente) ihre Freude haben werden, ein Pflichtkauf. Das DVD-Cover gibt es einen Monat lang als ausdruckbare .pdf hier. IMDb: 8,4/10 OFDb: 7.33/10

SUPERillu mit ‚Die Söhne der großen Bärin‘

SUPERillu DVD mit Die Söhne der großen Bärin Die DEFA-Reihe der SUPERillu entführt uns ab heute in den (späten) Wilden Westen. Die Söhne der großen Bärin (DDR 1966) ist der erste von insgesamt acht ostdeutschen Indianerstreifen und stellt einer Verfilmung des gleichnamigen Romanzyklus von Liselotte Welskopf-Henrich dar, welche hier auch das Drehbuch beisteuerte. Handwerklich kann die verhältnismäßig bescheidene Produktion zwar nicht mit den großen Karl May Klassikern mithalten, die interessante, nicht unpolitische Herangehensweise (ausbeuterische Weiße gegen freiheitsliebende Indianer als Metapher zum Systemkampf Kapitalismus gegen Sozialismus) sowie die spielfreudigen Schauspieler lassen dies jedoch vergessen. In den letzten Monaten war das 2,99€ kostende Blatt vielerorts bereits nach dem ersten Verkaufstag vergriffen, weshalb man den Kauf nicht zulange hinauszögern sollte. Denn obwohl die SUPERillu – offenbar selbst von der massiven Nachfrage überrascht – die Heft-DVD mit 'Die Geschichte vom kleinen Muck' außerplanmäßig auch noch einer Teilauflage der 'Jahreswechselausgabe' beilegte: Viele Interessenten gingen leer aus. Wie gehabt liegt das Cover im Verkaufszeitraums hier zum Download bereit. IMDb: 7,3/10 OFDb: 7,17/10

SUPERillu mit ‚Die Geschichte vom kleinen Muck‘

SUPERillu DVD mit Die Geschichte vom kleinen Muck Im letzten Monat konnten Käufer der SuperIllu bereits dem singelnden, klingenden Bäumchen der Gebrüder Grimm lauschen und auch dem ab dem 1.12. erhältlichen Heft liegt eine Märchenverfilmung bei. Die Geschichte vom kleinen Muck (DDR 1953) handelt von einem kleinen Jungen im Orient, welcher einst auszog, um das Glück zu suchen, und auf seinem Weg allerlei wundersame Dinge erlebt. Der farbenprächtige Film avancierte zum Exportschlager: 11 Millionen Menschen in 60 Ländern sahen sich das Spektakel im Kino an, was 'Die Geschichte vom kleinen Muck' zum erfolgreichsten DEFA-Film aller Zeiten machte. 2,99€ sollte die Erzählung zumindest Filmfreunden mit Kindern wert sein – wie die meisten Märchen, ist auch diese über 50 Jahre alte Produktion in ihrer Aussage zeitlos. Das DVD-Cover wird in der darauf folgenden, dvd-losen Ausgabe der SuperIllu zu finden sein, wodurch wohl die Leserbindung erhöht werden soll. Immerhin: Wie gewohnt gibt es die Möglichkeit, das Cover während des Verkaufszeitraums des Heftes (bis zum 28.12.) alternativ hier herunter zu laden und eigenhändig auszudrucken. IMDb: 7,8/10 OFDb: 6,51/10

SUPERillu mit ‚Das singende, klingende Bäumchen‘

SUPERillu DVD mit Das singende, klingende Bäumchen Die Retro-Serie 'Die besten DEFA-Filme' der SUPERillu geht mit Ausgabe 45/05 in die nächste – dritte – Runde. Kommenden Donnerstag, also am 3.11., erscheint die wöchentliche Illustrierte einmal mehr in zwei verschiedenen Versionen. Der DVD-Ausgabe für 2,99€ (ohne DVD: 1,20€) liegt das Märchen Das singende, klingende Bäumchen (DDR 1957) bei. Die Verfilmung einer Erzählung der Gebrüder Grimm ist lehrreich, ohne dabei zu belehren – in der klaren Struktur und der ruhigen Erzählweise liegt die Stärke des Films. Wie jedes gute Märchen vermittelt dabei auch 'Das singende, klingende Bäumchen' 73 Minuten lang eine Lebensweisheit: Es ist nie zu spät, sich & sein Leben zu ändern. Leider wird wohl wiederum am DVD-Cover gespart, welches ab übermorgen hier herunter geladen werden muss. Im Übrigen ist Tempo gefragt, die SUPERillu mit dem (zweifellos deutlich bekannteren) Kultfilm Spur der Steine war vergangenen Monat vielerorts sehr schnell vergriffen. IMDb: 7,6/10

SUPERillu mit ‚Spur der Steine‘

SUPERillu DVD mit Spur der Steine Das Revolverblatt SUPERillu bringt heute den zweiten Teil seiner Jubiläumsreihe 'Die DEFA-Filmklassiker' in den Handel. Spur der Steine (DDR 1966) thematisiert mit zwinkerndem Auge das Leben rund um Planwirtschaft & Partei – und wurde bald nach Erscheinen von der Führung des Arbeiter- und Bauernstaates auf den Index gesetzt. Erst 1990 durfte und konnte der zweieinhalb Stunden lange Film wieder gezeigt werden – und entwickelte sich prompt zu einem Kassenschlager in den Kinos. 2,99€ sind hier gut investiertes Geld in ein Stück ostdeutsche Kulturgeschichte – und ganz nebenbei hat man die Möglichkeit, 'Liebling Kreuzberg' Manfred Krug -wenn auch nur schwarz/weiss – in jungen Jahren bestaunen zu können. IMDb: 7.8/10 OFDb: 7.35/10