Viel mehr als nur Gewinnen: Die acht besten Sportfilme

Tosender Beifall, Menschen, die mitfiebern und eine Luft, die man vor lauter Anspannung schneiden kann – ein solches Gefühl bekommt man meistens nur dann, wenn man beispielsweise live bei Sportveranstaltungen mit dabei ist. Nur wenige Sportfilme schaffen es, dieses Gefühl wirklich einzufangen und zu transportieren. Dennoch gibt es sie, die Filme, die es wirklich erreichen, dass wir fast genauso mitfiebern, als würde es wirklich um etwas gehen. Gewinnen, Verlieren, Scheitern und Triumph werden eindrucksvoll dargestellt und reißen den Zuschauer mit. Wir haben die acht besten Sportfilme, die genau diese Spannung erzeugen, an dieser Stelle gesammelt.

1. Rocky

Rocky Balboa, gespielt von Sylvester Stallone, kämpft sich in Philadelphia als Amateurboxer durchs Leben. Viel mehr zufällig fordert er den amtierenden Boxweltmeister, Apollo Creed, heraus. Etwa zur gleichen Zeit tut sich jedoch auch etwas in seinem Liebesleben. Er kommt nämlich mit Adrian, einer Verkäuferin in einer Tierhandlung, zusammen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten scheint doch alles zu einem Happy End zuführen.

Sylvester Stallone schrieb das Drehbuch komplett selbst und ließ sich dabei vom Underdog-Boxer Chuck Wepner inspirieren, der es sogar fast schaffte, Muhammad Ali zu bezwingen. In der neunten Runde konnte Wepner den amtierenden Weltmeister sogar für eine kurze Zeit auf die Bretter schicken. Immerhin schaffte er 15 Runden, bevor er K.O. ging.

Auf Rocky folgten diverse Fortsetzungen und Spin-Offs. Eine wahre Erfolgsgeschichte, die Stallone endgültig den Durchbruch als Schauspieler verschaffte.

2. Die Kunst zu gewinnen – Moneyball

Selbst wenn man nicht der große Sportfan ist und nicht so viel Ahnung von Baseball hat, wird man bestimmt seinen Gefallen an dieser Geschichte finden. Sie beruht auf wahren Ereignissen. Dabei kommen ein Zahlenfanatiker und der Manager der Oakland-Athletics zusammen. Letzterer wird gespielt von einem brillanten Brad Pitt. Beide wollen ein Team zusammenstellen, das auf statistischen Spieleranalysen beruht.

Daraus wurde das sogenannte „Moneyball Prinzip“ geboren, das quasi die komplette Sportwelt revolutionierte und auch vor dem Bereich Sportwetten nicht Halt macht. Denn eine Spieleranalyse kann neben anderen Faktoren einen enormen Einfluss auf den Abschluss einer Wette haben.

Dabei muss sich das Prinzip nicht unbedingt nur auf Baseball beschränken. Neben den Statistiken spielen beim Wetten auch noch andere Faktoren eine große Rolle. Wie viel kann man gewinnen? Wie seriös sind online Anbieter? Wie schnell sind meine Ein- und Auszahlungen? Besonders schnell ist die Abwicklung bei Anbietern, die mit Bitcoins arbeiten. Das ist aber nur einer der vielen Vorteile von Bitcoin Wettanbietern.

Genauso wie Sportwetten durch die Begebenheiten aus Moneyball revolutioniert wurden, war auch der Einfluss auf die gesamte Sportwelt riesig. Das stellt der Film eindrucksvoll dar, indem er das Business unter die Lupe nimmt und die Frage stellt, ob es beim Sport eigentlich nur noch um Geld geht.

3. Jerry Maguire – Spiel des Lebens

Witzig, gesellschaftskritisch und ziemlich viel Herz – das beschreibt Jerry Maguire ganz gut. Dabei schlüpft Tom Cruise in die Rolle eines Sportagenten. Er verliert seinen Job in der Agentur, da er kritisiert, wie herzlos es in der Sportbranche zugeht. Jetzt ist es Zeit, um auf eigenen Beinen zu stehen, also macht er sich selbstständig. Allerdings ist er nicht allein. Seine Assistentin, gespielt von Renée Zellweger, und einer seiner Klienten, ein Footballspieler, halten noch zu ihm.

Für die Rolle des Footballspielers konnte Cuba Gooding jr. sogar einen Oscar für die beste Nebenrolle ergattern. Jerry Maguire ist auf jeden Fall ein Film, den man gesehen haben sollte. Denn das Thema ist auch heute noch so aktuell wie 1996, dem Jahr seiner Veröffentlichung.

4. The Wrestler

Hierbei handelt es sich um einen etwas anderen Sportfilm von Indie Regisseur Darren Aronofsky, den man eigentlich eher mit Filmen, wie „Requiem for a Dream“ oder „Black Swan“ in Verbindung bringt. Die Hauptrolle übernimmt der damals fast in der Versenkung verschwundene Mickey Rourke. Er spielt den abgehalfterten Wrestler Randy „The Ram“ Robinson. Neben seiner Karriere, die sich auf dem absteigenden Ast befindet, versucht Randy, eine Verbindung mit seiner Tochter aufzubauen.

Bei diesem Film spielt der Sport doch eher eine Rolle im Hintergrund und soll wohl vielmehr die Darstellung der Leiden von Randy noch mehr unterstützen. Das funktioniert auch ganz gut. Immerhin wurde Mickey Rourke für seine Rolle mit einem Golden Globe belohnt. Später sollte ihm nicht zuletzt genau das noch Rollen in Blockbustern, wie etwa Iron Man 2 einbringen.

5. Rush – Alles für den Sieg

Bei „Rush“ kommen vor allem Formel 1 Fans voll auf ihre Kosten. Dabei handelt es sich nämlich um ein Biopic, das die Rivalität der beiden Legenden James Hunt und Niki Lauda behandelt. Hunt wird dabei gespielt von Chris Hemsworth. In die Rolle des Österreichers Niki Lauda schlüpft Daniel Brühl.

Regie führte Ron Howard, der für seine bildgewaltigen Filme mit charakterlicher Tiefe bekannt ist. Er hat es geschafft, dass bei „Rush – alles für den Sieg“ nicht nur Rennsport-Fans ihre Freude haben werden. Denn es geht um viel mehr: Eine Charakterstudie zweier Kontrahenten trifft hier auf Adrenalin pur.

6. Million Dollar Baby

Man mag sich wirklich fragen, warum die Regisseure in Hollywood sich gerne mit dem Thema Boxen beschäftigen. Vielleicht liegt es daran, dass der Mensch hier gegen den Menschen kämpft und zwar mit nicht viel mehr als seinen Fäusten, so auch bei „Million Dollar Baby“. Als Regisseur erzählt der ehemalige Actionstar Clint Eastwood die tragische Geschichte der Boxerin Maggie Fitzgeralt, die von Hilary Swank stark verkörpert wird. Im Jahr 2005 hat sie dafür den Oscar als beste Hauptdarstellerin mit nach Hause nehmen können.

Nicht nur handelt es sich bei „Million Dollar Baby“ um einen Sportfilm. Im Laufe des Films entwickelt er sich zu einem tiefen menschlichen Drama. Dabei ist das Thema nicht unumstritten. Allerdings soll an dieser Stelle nicht mehr verraten werden, als dass es sich um einen absolut sehenswerten und berührenden Film handelt.

7. I, Tonya

Dieser Film erzählt die wahre Geschichte der Eiskunstläuferin Tonya Harding, gespielt von der australischen Schauspielerin Margot Robbie. Dabei geht es um ihre Rivalität mit Nancy Kerrigan, die quasi den amerikanischen Traum verkörpert. Sie hat es von ganz unten geschafft, eine der besten Eiskunstläuferinnen der Welt zu werden. Als es ernst wird, verübt der Ex-Mann von Harding einen Anschlag auf Kerrigan, bei dem ihr Knie verletzt wird.

Eine verrückte Geschichte, da sie aus der Sicht von Harding erzählt wird. Dabei wird klar, dass sie nicht nur Mittäterin, sondern ebenso Opfer dieses ganzen Vorfalls ist. „I, Tonya“ unterstreicht einmal mehr, was für eine großartige und vor allem wandelbare Schauspielerin Margot Robbie ist. Mal ist sie verrückt, als Harley Quinn, mal ist sie sexy, wie in „The Wolf of Wall Street“. In „I, Tonya“ beweist sie definitiv Mut zur Hässlichkeit, sodass man sie in ihrer Rolle fast nicht wiedererkennt.

8. Erschütternde Wahrheit

Dass Will Smith Action kann, wissen wir seit „Independence Day“, „Men in Black“ oder „I, Robot“, allerdings schlüpft er gerne in Charakterrollen, wie beispielsweise in „Das Streben nach Glück“. So auch in „Erschütternde Wahrheit“. Hier spielt Will Smith einen Pathologen und Neurowissenschaftler, der entdeckt, dass Kopfverletzungen beim Football unter anderem mit Selbstmorden der Sportler in Verbindung stehen. Da Football ein riesiges Business in den USA darstellt, will davon allerdings niemand etwas hören. Im Gegenteil: Der Wissenschaftler wird sogar aufgrund seiner Erkenntnisse noch bedroht.

Der Film basiert auf einer wahren Geschichte und erzählt zudem, dass sich die National Football League erst viele Jahre später mit dem Thema auseinandersetzte und entsprechende Maßnahmen in die Wege leitete. Unterhaltsam, interessant und gleichzeitig schockierend: „Erschütternde Wahrheit“ mit Will Smith.

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