Amy

Amy – The girl behind the name“ handelt über ein Ausnahmetalent. Die Dokumentation beleuchtet die Karriere und das Leben von Amy Winehouse. Bekannt wurde die Britin mit ihrem legendären „Back to Black“-Album und feierte damit weltweite Erfolge. Nach und nach geriet die Sängerin in die Schlagzeilen, was an ihrer Drogensucht und der Bulimie lag. Im Jahre 2011 verstarb sie dann in ihrer Wohnung an einem Herzstillstand.

Dauer: 127 Min.
Jahr:
Regie: Asif Kapadia
Produzenten: James Gay-Rees
Hauptdarsteller: Amy Winehouse, Peter Doherty, Mark Ronson
Nebendarsteller: Yasiin Bey / Mos Def, Janis Winehouse, Tony Bennett
Genres: Dokumentation, Musik, Tanz & Theater
Studio: Playmaker Films, Universal Music
Sprachen: English

Der britische Dokumentar-Kinofilm „Amy“ stammt aus dem Jahre 2015. Für die deutschen Kinos wurde der Film von dem Filmverleih Prokino vertrieben. Ab dem 16. Juli 2015 konnten interessierte Zuschauer den Film in den deutschen Kinos sehen. Jedoch fand die Filmpremiere in Großbritannien auf dem Edinburgh Internationalen Film-Festival statt.

Amy – Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

Der Regisseur Asif Kapadia, geboren 1972 in London, ist als britischer Filmregisseur bekannt. „Amy“ läuft über eine Länge von 128 Minuten, ohne Altersbegrenzung. Für den Dokumentarfilm über Amy Winehouse wurde er mit einem Europäischen Filmpreis und einem Oscar ausgezeichnet. Insgesamt konnten vierzehn Auszeichnungen und acht Nominierungen erreicht werden. Das Drehbuch für die Doku stammt von Chris King.

In der Produktion arbeiten James Gay-Rees, George Pank und Paul Bell. Doch die Namen hinter den drei Menschen lauten Universal Music, Krishwerkz Entertainment und Playmaker Film. Mit viel eigener Musik von Amy Winehouse entstand die musikalische Begleitung. Dabei gab Antonio Pinto dem Ganzen einen guten Schliff. Hinter der Kamera agierte Matt Curtis und Chris King schnitt die Szenen.

In der Besetzung sind folgende Personen zu sehen: Amy Winehouse, Janis Winehouse, Mitch Winehouse, Nick Shymanksy, Ray Cosbert, Blake Fielder-Civil, Darcus Beese, Andrew Morris, Mos Def, Juliette Ashby, Tyler James, Lauren Gilbert, Christina Romette, Pete Doherty, Mark Ronson, Tony Bennett, Salaam Remi, Sam Beste, Chip Somers, Monte Lipman, Lucian Grainge und Nick Gatfield.

Handlung & Story vom Amy Winehouse Film

In den guten zwei Stunden wird der gesamte Werdegang der Sängerin Amy Winehouse aufgearbeitet. Leider ist die Persönlichkeit bereits im Alter von jungen 27 Jahre verstorben. Dies geschah am 23. Juli 2011 in Camden, Nord-London aufgrund einer Alkoholvergiftung.

Die ersten Szenen fallen in das Jahr 1998 zurück. Die damals vierzehnjährige Amy Winehouse singt dort, in einem Amateurvideo, bei dem Geburtstag ihrer Freundin Juliette Ashby. Nach und nach wird die Karriere von Winehouse aufgearbeitet. Dazu gehören die großen Erfolge mit den zwei Alben „Frank“ (im Jahre 2003) und „Back to Black“ (im Jahre 2006).

In der Dokumentation steht allerdings nicht nur die Karriere im Mittelpunkt. Selbst das private Leben wird beleuchtet. Dabei fallen die Probleme mit der Bulimie, privaten Beziehungen und einem Hang zur Selbstzerstörung auf. Woher stammen die Ursachen? Können Schritte zur Besserung unternommen werden? Ein weiteres wichtiges Fach, welches thematisiert wird, ist ihre Drogenabhängigkeit. Leider sind Drogen auch der Grund für den frühen, ungewollten Tod.

Innerhalb der professionell gefilmten Dokumentation reihen sich Interviews mit Winehouse, den Verwandten, den Freunden und Arbeitskollegen aneinander. Ein weiterer Höhepunkt ist der Auftritt von Amy Winehouse auf dem Virgin-Festival in Pimlico, Baltimore aus dem Jahre 2007. Da schallen unveröffentlichte Lieder aus den Lautsprechern wie „In My Bed“, „Stronger Than Me“, „What Is It About Men?“ und „We’re Still Friends“ von Donny Hathaways. Das ist ein Cover von „Moon River“ von Johnny Mercers.

Teilweise können Privataufnahmen und private Dokumentationen den einen oder anderen zum Staunen bringen. Alles wurde persönlich von der Familie oder Freunden zur Verfügung gestellt. Anfänglich verhält sich Amy Winehouse noch anders, wie viele von uns Amy nicht mehr kennen. Eine junge Frau, mit schüchternen Zügen, aber mit jeder Menge Charisma und Talent. In den Jugendjahren liebt Amy es, Jazz zu singen. Genau deswegen studierte sie später ausgiebig dieses Musikgenre. In der Kindheit wird deutlich, dass die Eigenarten von Amy zeigen, dass sie gerne gehalten und geführt werden möchte.

Doch das Leben spielte anders, denn die Scheidung der Eltern beeinflusste die Entwicklung stark. So spielten die Scheidung und die Abwesenheit des Vaters in ihrem Leben und in der Musik eine große Rolle. Deutlich wird die Sehnsucht nach der beschützenden Vaterfigur. Wodurch Amy eine Abhängigkeitsbeziehung und Ehe mit Blake Civil Fielder eingeht.

Wie kam es zu ihrem ersten Album? Ein Talentscout, der spätere Freund, musste sie dazu überreden ein Album aufzunehmen.

Fazit & Kritiken zum Amy Winehouse Dokumentar-Kinofilm

Amy – The girl behind the name“ versucht subtil die Akteure stets in Gute und Böse einzuteilen. Bei den Guten befinden sich Amys Freundinnen, der Rapper Mos Def. und ihr Leibwächter. Zu den Schlechten gehören die Plattenfirmenmanager, ihr Ehemann und der Vater. Allerdings wissen die meisten klugen Zuschauer, dass das wirkliche Leben weit entfernt davon ist, eine klare Kategorisierung zu erreichen. Der Film macht es sich einfach und inszeniert dementsprechend die Personen. Die zwei Stunden folgen einer Agenda. Es geht nicht darum eine neutrale Darstellung ihres Lebens und der Person zu zeigen. Dennoch kommt die Dokumentation sehr empathisch rüber. Die eigentliche Tragödie von Amy Winehouse bleibt etwas versteckt im Hintergrund.

Nach der Prinzessin Diana folgte wohl die nächste berühmte Zielscheibe der britischen Boulevardpresse – Amy Winehouse. Asif Kapadia setzt der Ausnahmesängerin Amy Winehouse, mithilfe der akribischen Dokumentation, kein schwärmerisches Denkmal, sondern würdigt das eindrucksvolle Talent. Zudem zeigt der Film deutlich und schonungslos wie sie auf den Abgrund zuraste.

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