Bridget Jones’s Baby

Bridget Jones ist für viele Kinogänger eine alte Freundin. Zusammen wurde viel gelacht und geweint. In „Bridget Jones’s Baby“ feiert die Dame bereits ihren 43. Geburtstag. Dabei handelt es sich um eine britsch-amerikanisch-französische Komödie aus dem Jahre 2016. Die Geschichte für das Drehbuch basiert auf den Kolumnen von Fielding. Es ist eine Fortsetzung zu „Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“ aus dem Jahre 2001 und „Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns“ aus dem Jahre 2004. Am 5. September 2016 wurde die Premiere gefeiert und über einen Monat später, am 20. Oktober, kam der Film in die deutschen Kinos.

Dauer: 122 Min.
FSK: ab 6 Jahren
Jahr:
Regie: Sharon Maguire
Produzenten: Eric Fellner, Tim Bevan, Debra Hayward
Hauptdarsteller: Jim Broadbent, James Callis, Patrick Dempsey
Nebendarsteller: Colin Firth, Shirley Henderson, Celia Imrie, Gemma Jones, Sally Phillips
Genres: Komödie & Unterhaltung, Romantik
Studio: STUDIOCANAL, Miramax Films (USA), Universal Pictures
Sprachen: Deutsch, English

Bridget Jones’s Baby – Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

Regie des Films „Bridget Jones’s Baby“ führte Sharon Maguire. Die Handlung verteilt sich über eine Laufzeit von 123 Minuten. Die Details basieren auf Kolumnen von Helen Fielding, wobei Dan Mazer und Emma Thompson die weitere Adoption in die Hand nahmen. Im Ergebnis präsentiert sich eine Komödie ohne Altersbegrenzung.

Tim Bevan, Debra Hayward und Eric Fellner arbeiteten hart in der Produktion. Viele Teile wurden in London vom 2. Oktober 2015 bis 27. November 2015 gedreht. Unterstützung mit der Kamera kam von Andrew Dunn und im Schnitt von Melanie Oliver. Einzelne Szenen erhielten eine musikalische Untermalung von Craig Armstrong. Schon an den ersten Klängen erkennen die alten Fans die Wurzeln der Komödie.

Renée Zellweger als Bridget Jones lief erstmalig 2001 auf den Kinoleinwänden. Doch bereits Mitte der 90er-Jahre wurde sie als Protagonistin einer Kolumne im „Independent“ bekannt. Colin Firth verkörpert Mark Darcy und Patrick Dempsey den Jack Qwant. Es folgen weitere Schauspieler, wie: Jim Broadbent (Colin Jones), Emma Thompson (Dr. Rawlings), Gemma Jones (Pamela Jones), Sally Phillips (Sharon „Shazzer“), Shirley Henderson (Jude), James Callis (Tom), Sarah Solemani (Miranda), Celia Imrie (Una Alconbury), Neil Pearson (Richard Finch), Jessica Hynes (Magda), Erron Gordon (Frühstücksshow-Regisseur) und Ed Sheeran.

Handlung & Story vom Film „Bridget Jones’s Baby“

Es ist früh am Morgen. Die Mutter von Bridget Jones ruft bei der Tochter an, um ihr mitzuteilen, dass ab heute die biologische Uhr tickt. Es ist Bridgets 43er Geburtstag. Keine Ahnung, ob dies Glückwünsche sind, die jeder gerne hört?

Zurzeit konzentriert sich der Hauptcharakter eher darauf, ihre Karriere als Fernsehproduzentin in den Griff zu bekommen. Die Beziehung mit Mark Darcy ist in die Brüche gegangen, sodass genügend Zeit für den Beruf bleibt. Gerne verbringt Bridget die Freizeit mit lieben Freunden und findet das Single-Dasein gar nicht so verkehrt.

Auf einer Beerdigung, es handelt sich um eine alte Affäre Daniel Cleavers, trifft Bridget erneut auf Mark, allerdings zusammen mit seiner neuen Frau. Darauf folgt ein Festivalbesuch. Dort trifft Bridget auf den Amerikaner Jack Qwant. Er ist ein erfolgreicher Datingplattform-Gründer und verdient mit der Arbeit richtig gut Geld. Jack selbst bezeichnet sich als einen Mehrfachmillionär. Die Umgebung lässt zu, dass Bridget sich etwas Alkohol genehmigt. Unter diesem Einfluss stolpert sie in das Zelt von Jack und verbringt eine Liebesnacht mit ihm. Am nächsten Morgen erscheint ihr die Nacht jedoch sehr unangenehm.

Anlässlich einer Taufe trifft Bridget ein weiteres Mal auf den Ex-Verlobten Mark. Dort hört sie ihn über seine Scheidungspläne diskutieren. Bei einem späteren Aufeinandertreffen wird beiden bewusst, was sie immer noch füreinander empfinden. Es dauert nicht lange und sie landen im Bett. Kurz darauf teilt Mark ihr mit, dass er wieder auf Reisen muss, wegen seiner Arbeit. Da wird ihr bewusst, dass die Beziehung genau daran zerbrach. Mark schenkte der Arbeit mehr Aufmerksamkeit als ihr. Daraufhin verlässt sie vor dem Erwachen am nächsten Morgen das Zimmer von Mark. Sie hinterlässt eine Nachricht auf dem Kissen. Daran erkennt Mark, dass eine erneute Beziehung und das höchstwahrscheinliche Ende für Bridget zu schmerzhaft ist.

Kurze Zeit später ist Bridget schwanger. Nun stellt sich die Frage: Wer ist der Vater? Mark oder Jack? Eine Abtreibung ist keine Wahl. Wegen des Alters ist es ihre letzte Chance, ein Kind zu bekommen. Sie erzählt es beiden und verschweigt, dass der Vater nicht feststeht. Beide Männer sind begeistert. Lange hält sie dies nicht aus und bringt ihnen bei, dass die Vaterfrage noch nicht geklärt ist. Es kommt zu einem Konkurrenzkampf. Jack erweist sich als sehr romantisch und ist stets an ihrer Seite, bei den Geburtsvorbereitungskursen sowie im Krankenhaus. Mark dagegen ist immer unterwegs, wegen der Arbeit. Jack erklärt dem Konkurrenten, dass er und Bridget besser zueinander passen. Dazu wüsste er bereits, wer der Vater sei. Diese veranlasst Mark sich geschlagen zu geben.

Allerdings sieht Bridget die Sache anders. Sie möchte Mark gerne als Vater. Worauf die Beziehung mit Jack zerbricht. Sie startet einen letzten Versuch Mark zurückzugewinnen. Zeitgleich beobachtet sie ihn bei einem Treffen mit der Ex-Frau. Nun ist sie alleine. Keiner hilft Bridget und den Job verliert sie auch noch. Mark hängt aber noch sehr an Bridget. Zufällig ist Mark bei ihr, als die ersten Wehen einsetzen. Auf dem Weg ins Krankenhaus kommt Jack dazu. Kurz darauf kommt ein gesunder Junge zur Welt.

Am Ende sieht der Zuschauer die Hochzeit von Bridget und Mark, wobei Mark der Vater des Kindes ist. Mithilfe einer Zeitungsüberschrift, wird die Fortsetzung eingeläutet: Daniel Cleaver, lange Zeit nach dem Flugzeugabsturz, lebend im Urwald gesehen!

Fazit & Kritiken zum Film „Bridget Jones’s Baby“

Die Idee des Films „Bridget Jones’s Baby“ ist erzkonservativ. Karriere, eigene Wohnung, Freiheit, Baby, dies alles ist nichts gegen einen Mann und eine Hochzeit in Weiß. Situationskomik kommt in der Komödie öfters vor. Speziell mit der kernigen Frauenärztin Emma Thompson oder den Kontrahenten Mark und Jack. Je mehr die Handlung voranschreitet, umso mehr tritt der Aspekt der Komödie in den Hintergrund. Am Ende werden selbst Alltagsprobleme offen diskutiert. Ehrlich gesagt, „Bridget Jones’s Baby“ ist sehr echt.

Leider hat die Hauptdarstellerin sich immer noch nicht komplett erholt von ihrem Botox-Unfall. Etwas mehr Falten, in der Fortsetzung einer Geschichte, hätte der Zuschauer dem Charakter schon gegönnt. Serienstar Patrick Dempsey wirkt auf der Leinwand etwas verloren. Es kommen fast keine Überraschungen zutage. Dafür besticht Colin Firth als Paradebeispiel eines britischen Gentlemans. „Bridget Jones‘ Baby“ ist eine etwas mehr gereifte Komödie verglichen zu den Vorgängern. Trotzdem kann der Film mit Herz und Humor punkten. Der Single bietet mit seinen Katastrophen eine gute Unterhaltung.

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