Käpt’n Blaubär – Der Film

Käpt´n Blaubär hat einen Erzfeind namens Professor Doktor Feinfinger, der den Enkel Blaubärs entführt mitsam drei kleinen Bärchen, die in seiner Obhut gelebt haben, um sich an dem Käpt´n zu rächen, denn dieser war schuld daran, dass Feinfinger nicht die Welt erobern konnte, weil sich Blaubär eingemischt hatte.

Dauer: 77 Min.
Jahr:
Regie: Hayo Freitag
Produzenten: Hanno Huth, Michael Schaack, Gerhard von Halem, Thomas Walker
Hauptdarsteller: Wolfgang Völz, Edgar Hoppe
Nebendarsteller: Helge Schneider, Sabine Bohlmann, Felix Beyerbach
Genre: Kinder & Familie
Studio: TFC Trickompany und Senator Film
Sprachen: Deutsch

Gemeinsam mit seinem besten Freund Hein Blöd beschließt Käpt´n Blaubär, seine Enkel aus Feinfingers Händen zu befreien. Auf dem Weg dorthin trifft er auf Wellenzwerge und Krokodilpiraten, die ihn daran hindern, zu seinen Enkeln zu gelangen. Dafür hat Feinfinger gesorgt. Käpt´n Blaubär ist verzweifelt und wird alles versuchen, um die Bärchen irgendwie zu befreien.

Käpt’n Blaubär – Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

Käpt’n Blaubär – Der Film“ erzählt aus den Erlebnissen von Käpt´n Blaubär, der eine Zeichentrickfigur ist, die Walter Moers 1988 erdacht hat. Das Buch „Die 13 1/2 Leben des Käpt´n Blaubär“ wurden durch die Sendung mit der Maus richtig bekannt. Wolfgang Völz hat die Synchronisation der Hauptfigur übernommen, während der deutsche Komiger Helge Schneider sich um die Synchronisation des Gegenspielers Professor Doktor Feinfinger übernommen hat.

Die Band die Ärzte sorgte schließlich für einen guten Abspann während des Filmes. Edgar Hoppe synchronisierte die stimme von Hein Blöd, Sabine Bohlmann die Stimme von Rosa Bärchen, Felix Beyerbach von dem Gelben Bärchen, Kurt Stukenberg von dem Grünen Bärchen und die Piratenstimmen wurden von Robert Missler, Monty Arnold, Gerlach Fiedler, Hayo Freitag, Walter Moers und Michael Schaack gesprochen. Der Film wurde in Deutschland produziert und erschien 1999 mit einer Filmlänge von 85 Minuten. Hayo Freitag hat sich um die Regie gekümmert und Graham Tiernan um die Kamera.

Handlung & Story vom Film „Käpt’n Blaubär“

Das Erzählgenie Käpt’n Blaubär spinnt wie immer für seine drei süßen Enkel einen Seemannsgarn und erzählt von seinem ehemaligen Sandkastenfreund Feinfinger, der schon lange sein teuflischer Erzfeind geworden ist, denn er möchte die Welt erobern und tyrannisch beherrschen. Blaubär jedoch und sein getreuer Freund Hein Blöd hindern ihn daran und zerstören seine Pläne. Feinfinger war einst Blaubärs bester Freund gewesen, doch nach dem Kindergarten hatten sich ihre Wege getrennt, da Blaubär zur Schule gehen musste. Feinfinger allerdings, machte eine Ausbildung zum Superschurken. Nun ist Feinfinger ein bekannter und verrückter Wissenschaftler und bekannt für seine schlimmen Verbrechen. Überall fürchtet man ihn.

Der böse Professor Doktor Feinfinger ist darüber gar nicht glücklich und schmiedet neue Rachepläne, wie er Käpt´n Blaubär eine auswischen kann und entführt seine drei kleinen Enkel, die er in seine Gewalt bringt. Nun hat Feinfinger vor, die Bärchen zu Oberschurken zu erziehen, um dann gemeinsam mit ihnen die Weltherrschaft an sich zu nehmen. Käp’tn Blaubär und Hein Blöd wollen diesen Versuch selbstverständlich verhindern und die Enkel aus seiner Obhut retten. Doch bevor ihnen das gelingen kann, erwarten sie viele gefährliche Abenteuer. Sie müssen zum Beispiel gegen die gefräßigen Immobilienhaie ankämpfen und sich den gewissenlosen Krokodilpiraten stellen. Sie werden sogar von einer furzenden Maulwurf-Armee angegriffen, die ihnen das Leben regelrecht zur Hölle machen.

Für Kapt´n Blaubär und Hein Blöd ist es alles andere als leicht, das finstere Schloss des Ganoven Feinfingers zu erreichen, der dafür gesorgt hat, dass die beiden nicht erneut einen Strich durch seine Rechnung ziehen. Der Käpt´n und sein treuer Gefährte sind auch unmöglichen Wetterverhältnissen wie Sturm, Springflut, Donner, Blitzen, sengender Sonne und tödlichen Flauten ausgesetzt. Professor Doktor Feinfinger schickt zusätzlich noch die Wellenzwerge auf die See und als Blaubärs Schiff in einem aktiven großen Vulkan versenkt wird, denkt Feinfinger, dass der Sieg ihm allein gehört.

Auch den drei Bärchen geht es bei Feinfinger nicht gut, denn sie sollen zu Schurken erzogen werden. Seine teuflischen Gedanken schickt er mit einem Orgelklang in die Köpfe der Bärchen. Sie zittern zwar vor Angst,sind aber clever genug, um nicht auf die Tricks des bösen Wissenschaftlers hereinzufallen. Am Ende wissen die Bärchen, dass nur ihr weiser Opa sie retten kann, über dessen Geschichten sie sich oft lustig gemacht hatten. Sie bereuen nun ihr Verhalten und wünschen sich nichts mehr, ihren Opa wiederzusehen.

Fazit & Kritiken zu „Käpt’n Blaubär – Der Film“

Im Jahre 2000 wurde der Film „Käpt´n Blaubär“ für den besten Kinderfilm mit dem Deutschen Filmpreis in Gold belohnt. Die Zuschauer waren begeistert und man stieß fast nur auf positive Rückmeldungen. Der Spiegel hinterließ zum Beispiel den Kommentar: „(…) so fintenreich, wie man das von seinem Über-Ich gewohnt ist von Walter Moers.

Die Atmosphäre im Film ist witzig und gut gelaunt und somit für die ganze Familie geeignet. An einem fiktiven Ort auf einem Schiff spielen die verschiedenen Handlungen ab, die sich viel mit Erzfeinden, Entführungen und Wasserverkehr beschäftigen. Kinder lieben diesen Film, weil sie die ganze Zeit über zum Lachen gebracht werden, obwohl es um ein kritisches Thema geht. Käpt´n Blaubär muss gegen blutrünstige Krokodilpiraten und gefräßigen Immobilienhaie ankämpfen und hat sogar mit furzenden Maulwurf-Armeen zu tun. Auf so eine Kreativität muss man erst kommen. Der Film wurde so gedreht, dass alle Kinder mitschauen können und ein lustiger Familienfilm-Abend vorprogrammiert ist.

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