Captain America: The First Avenger

Der Film „Captain America: The First Avenger“ spielt im Jahr 1942, Amerika ist gerade in den Zweiten Weltkrieg eingetreten. Steve Rogers, entschlossen für sein Land zu kämpfen, ist frustriert darüber, dass er erneut für den Militärdienst abgelehnt wurde. Alles ändert sich, als Dr. Erskine ihn für das geheime Projekt Rebirth rekrutiert. Rogers beweist seinen außergewöhnlichen Mut, seinen Verstand und sein Gewissen und unterzieht sich dem Experiment. Sein schwacher Körper wird plötzlich in das maximale menschliche Potential erweitert.

Als Dr. Erskine sofort von einem Agenten der geheimen HYDRA-Forschungsabteilung des Nazi-Deutschlands ermordet wird (unter der Leitung von Johann Schmidt, alias der Rote Schädel), bleibt Rogers als einzigartiger Mann zurück. Zunächst wird er als Propagandamaskottchen missbraucht; als seine Kameraden ihn jedoch brauchen, geht Rogers auf ein erfolgreiches Abenteuer, das ihn zum echten Captain America macht – sein Krieg gegen Schmidt beginnt.

Captain America – Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

Captain America: The First Avenger ist ein US-amerikanischer Superheldenfilm, der auf der Marvel Comics-Figur Captain America von Marvel Studios basiert und von Paramount Pictures vertrieben wird. Es ist der fünfte Film im Marvel Cinematic Universe. Die Besetzung im Captain America Film sind Hayley Atwell, Tommy Lee Jones, Hugo Weaving, Dominic Cooper, Sebastian Stan, Derek Luke, Neal McDonough und Stanley Tucci. Captain America: The First Avenger spielt hauptsächlich während des Zweiten Weltkriegs und erzählt die Geschichte von Steve Rogers, einem kränklichen Mann aus Brooklyn, der in den Supersoldaten Captain America verwandelt wurde und den Roten Schädel stoppen muss.

Der Captain Avenger Comic begann 1997 als Konzept und sollte von Artisan Entertainment vertrieben werden. Eine Klage, die erst im September 2003 beigelegt wurde, unterbrach das Projekt jedoch. Im Jahr 2005 erhielten Marvel Studios einen Kredit von Merrill Lynch und planten, es über Paramount Pictures zu finanzieren und zu veröffentlichen. Die Regisseure Jon Favreau und Louis Leterrier waren daran interessiert, das Projekt zu leiten, bevor Johnston 2008 angesprochen wurde. Die Hauptcharaktere wurden zwischen März und Juni 2010 besetzt. Produktion von Captain America: The First Avenger begann im Juni 2010, die Dreharbeiten fanden in London, Manchester, Caerwent und Liverpool im Vereinigten Königreich und Los Angeles in den Vereinigten Staaten statt. Der Film wurde in der Nachbearbeitung in 3D umgewandelt.

Handlung & Story vom Film Captain America: The First Avenger

In der Gegenwart, Arktis, entdecken Forscher ein altes, gefrorenes Flugzeug. Im März 1942 stehlen Johann Schmidt, ein Nazi-Offizier und seine Männer eine geheimnisvolle Reliquie namens Tesseract, aus der Stadt Tønsberg im deutsch besetzten Norwegen.

In New York City wird Steve Rogers aufgrund verschiedener gesundheitlicher und körperlicher Probleme für die Rekrutierung im Zweiten Weltkrieg abgelehnt. Während einer Ausstellung versucht Rogers erneut für eine Rekrutierung in Betracht gezogen zu werden. Dr. Erskine, ein aus deutscher Arzt, findet seinen Willen bemerkenswert und gewinnt ihn für sein Projekt. Er wird im Rahmen eines „Supersoldaten“ Experiments unter Erskine und der britischen Agentein Peggy Carter in die Strategic Scientific Reserve aufgenommen. Phillips ist nicht überzeugt von der Annahme Erskines, dass Rogers der richtige Mann für das komplexe Verfahren ist, aber gibt nach. Am Abend vor der Behandlung enthüllt Erskine Rogers, dass Schmidt eine unvollkommene Version des Eingriffs erfahren hatte und dauerhafte Nebenwirkungen erlitt.

Dr. Zola und Schmidt benutzen die Energien des Tesseract, um die Erfindungen Zolas einzusetzen. Damit starten sie eine Offensive, die die Welt verändern wird. Schmidt entdeckt Erskines Aufenthaltsort und entsendet den Attentäter Heinz Kruger, um ihn zu töten. Erskine unterzieht Rogers des Super-Soldat-Eingriffs, injiziert ihm ein spezielles Serum und dosiert ihn mit „Vita-Strahlen“. Nachdem Rogers aus dem Experiment größer und muskulöser geworden ist, tötet Kruger Erskine und flieht. Rogers verfolgt und fasst Kruger, aber der Attentäter vermeidet das Verhör, indem er mit einer Zyanidkapsel Selbstmord begeht.

Als Erskine tot und seine Super-Soldaten-Formel damit verloren ist, lässt US-Senator Brandt Rogers die Nation in einem blau-roten Anzug als „Captain America“ ​​aufheitern. Dadurch sollen Kriegsanleihen gefördert werden, während Wissenschaftler ihn studieren und versuchen, die Formel zurückzuentwickeln. Während seiner Tour im Jahr 1943 in Italien für aktive Soldaten, erfährt Rogers, dass Barnes ‚Einheit in einem Kampf gegen die Streitkräfte von Schmidt war.

Er kann nicht glauben, dass Barnes tot sein könnte und lässt Carter und Ingenieur Howard Stark hinter die feindlichen Linien fliegen, um einen Solo-Rettungsversuch zu starten. Rogers infiltriert die Festung von Schmidts Nazi-Division Hydra und befreit die Gefangenen und unter anderem auch Barnes. Rogers konfrontiert Schmidt, der eine Maske entfernt, um ein rotes, schädelartiges Gesicht zu enthüllen, das ihm den Spitznamen „der rote Schädel“ einbrachte. Schmidt entkommt und Rogers kehrt mit den befreiten Männern zur Basis zurück.

Rogers rekrutiert Barnes, Gabe Jones, Dum Dum Dugan, und ein paar andere Männer, um andere bekannte Hydra-Basen zu infiltrieren. Rogers wird von Stark mit moderner Ausrüstung ausgestattet, vor allem dem kreisförmiger Schild aus Vibranium. Einem seltenen, unzerstörbaren Metall. Rogers und sein Team sabotieren verschiedene Hydra-Operationen. Später greift das Team einen Zug an, in dem sich Zola befindet. Rogers und Jones gelingt es diese zu fangen, aber Barnes fällt bei dieser Aktion aus dem Zug in seinen vermeintlichen Tod. Durch Informationen die sie von Zola bekommen, wird die letzte Hydra-Festung lokalisiert.

Rogers führt einen Angriff an, um Schmidt davon abzuhalten, Massenvernichtungswaffen auf große amerikanische Städte abstürzen zu lassen. Während des anschließenden Kampfes wird der Tesseract-Container beschädigt. Schmidt handhabt den Tesseract, der ein Wurmloch ins All öffnet und ihn hineinsaugt. Der Tesseract brennt durch das Flugzeug und fällt in den Ozean – wo er zunächst verloren ist. Da er keine Möglichkeit hat, das Flugzeug zu landen, ohne die Gefahr, die Waffen zu detonieren, stürzt Rogers es in der Arktis ab. Stark holt den Tesseract später vom Meeresgrund zurück, kann Rogers und das Flugzeug jedoch nicht finden und vermutet, dass er tot ist.

Rogers erwacht in einem Krankenhauszimmer im Stil der 1940er Jahre. Von einer anachronistischen Radiosendung alarmiert, flüchtet er an die frische Luft und entdeckt, dass er sich am Times Square befindet. S.H.I.E.L.D. Leiter Nick Fury erklärt Rogers, dass er seit 70 Jahren „geschlafen“ hat.

In einer Szene nach dem Abspann nähert sehen wir Fury und Rogers wieder. Dieser schlägt Rogers eine Mission mit weltweiten Auswirkungen vor.

Fazit & Kritiken zum Film Captain America: The First Avenger

Bei all den Superheldenfilmen die in den letzten Jahren das Licht der Welt erblickt haben, ist Captain America: The First Avenger bei weitem einer der komplexesten Charaktere im Marvel Universum. Sein innerer Kampf, Recht und Ordnung zu bewahren und der Verrat gegen das eigene Land, gegen den er sich so aufopferungsvoll einsetzt, sind nur schwer auf die Leinwand übertragbar.

Marvel hat hier einen exzellenten Job gemacht, diesen so wichtigen Charakter einzuführen. Man fühlt sich sofort mit ihm verbunden und möchte, dass seine Mission gelingt. Er ist ein echter Held, das Sinnbild des amerikanischen Traums. Es wäre letztlich noch schön gewesen, mehr von diesem Helden zu erfahren. Eine intensivere, persönlichere Einführung in seinen Charakter und seine Beweggründe wäre passend gewesen. Das nicht-vorhandensein fügt dem Film aber keinen Schaden zu.

Die restliche Besetzung ist bemerkenswert und jeder einzelne Charakter passt perfekt in seine Rolle. Die Geschichte selbst wird mit einer sehr angenehmen Geschwindigkeit und in einer spannenden Art erzählt. Nichts fühlt sich gezwungen oder unpassend an. Die Dialoge sind witzig, gerissen und der Humor fügt sich nahtlos in die natürliche Ordnung der Geschichte ein.

Insgesamt: Ein toller Film, der zu den besten des Jahres gehört und der Perfektion so nah ist. Wunderbare Arbeit von allen Beteiligten.

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