Miami Vice (Film)

Der Film Miami Vice folgt den in Miami lebenden Cops Sonny Crocket und Ricardo Tubbs, die eine der schwierigsten Aufgaben ihrer Karriere erhalten. Sie werden beauftragt, ein großes Drogenkartell unter der Führung des skrupellosen Jose Yero zu unterwandern und zu infiltrieren und herauszufinden, wer zwei verdeckte Bundesagenten getötet hat. Crockett und Tubbs erhalten neue, erfundene Identitäten und betreten damit eine Welt, in der ihre Abzeichen nichts bedeuten und in der Gefahr und Gewalt an jeder Ecke lauern. Zeigen sie auf nur die geringsten Anzeichen ihrer wahren Absichten, werden sie sofort und ohne Skrupel getötet. Es hilft nicht gerade, dass Crockett sich in eines der wichtigsten Mitglieder des Kartells, die Finanzberaterin Isabella, verliebt.

Miami Vice – Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

Der von Michael Mann geschriebene, inszenierte und produzierte Film ist eine Adaption der gleichnamigen Fernsehserie aus den 1980er Jahren, an der Mann als ausführender Produzent beteiligt war. Die Filmstars Jamie Foxx als Tubbs und Colin Farrell als Crockett, sowie Gong Li, Justin Theroux, Naomi Harris, Ciarán Hinds, Barry Shabaka Henley, Luis Tosar und John Ortiz sind in den anderen wichtigen Rollen zu sehen.

Als der Film „Miami Vice“ in den USA urausgestrahlt wurde warf er „Pirates of the Caribbean: Dead Man’s Chest“ an diesem Wochenende aus der Nummer 1 an der Kinokasse, nachdem dieser fast einen ganzen Monat lang die Kinokassen anführte. Der Film wurde in 77 Ländern ausgestrahlt und erzielte $ 100.344.039 in seinem internationalen Lauf. Obwohl der Film von den Kritikern gelobt wurde, hat der Film weltweit nur 164 Millionen Dollar eingespielt, die das eingesetzte Budget von 135 Millionen Dollar nur knapp übertreffen konnten.

Dennoch wurde Miami Vice in einer Time Out-Umfrage aus dem Jahr 2014 von Filmkritikern, Regisseuren, Schauspielern und Stunt-Schauspielern zum 95. besten Actionfilm aller Zeiten gekürt.

Handlung & Story vom Film Miami Vice

Während sie in einem Nachtclub eine verdeckte Operation im Rahmen eines Prostitutionsrings durchführen, um einen Zuhälter namens Neptune zu verhaften, erhalten die Kriminalbeamten James „Sonny“ Crockett und Ricardo „Rico“ Tubbs einen verzweifelten Anruf von ihrem ehemaligen Informanten Alonzo Stevens. Stevens enthüllt, dass er die Stadt verlässt und glaubt, dass seine Frau Leonetta in unmittelbarer Gefahr ist. Er bittet Rico, nach ihr zu sehen. Crockett erfährt, dass Stevens als Informant für das FBI gearbeitet hat aber kompromittiert wurde. Crockett und Tubbs melden sich schnell bei FBI Special Agent John Fujima und warnen ihn vor Stevens Situation.

Auf der I-95 halten ihn Crockett und Tubbs auf der Spur fest. Stevens enthüllt, dass ein kolumbianisches Kartell wusste, dass russische Undercoveragenten, die nun nicht mehr am Leben waren, mit dem FBI arbeiteten. Er drohte, Leonetta mit einer C-4-Kettenbombe zu ermorden, wenn er nicht gestehen würde. Rico, der von Leonettas Tod per Telefonanruf erfährt, erzählt Alonzo, dass er nicht nach Hause gehen muss. Als er dies hört, begeht der trauernde Stevens Selbstmord, indem er vor einem entgegenkommenden Sattelschlepper läuft.

Auf dem Weg zu Leonettas Tatort erhalten Sonny und Rico einen Anruf von Lt. Martin Castillo, der sie anweist, dem Tatort fernzubleiben. Er sagt ihnen, dass sie ihn in der Innenstadt treffen sollen, wo sie persönlich mit John Fujima, dem Leiter der Gemeinsamen Interinstitutionellen Task Force Florida zwischen dem FBI, der DEA und dem ICE, bekannt gemacht werden. Crockett und Tubbs beschimpfen Fujima für die begangenen Fehler und erkundigen sich, warum der MDPD nicht involviert sei. Fujima enthüllt, dass die kolumbianische Gruppe Teil der A.U.C. sei.

Es handelt sich um eine hochentwickelte Organisation die von José Yero geführt wird. Anfangs galt dieser als Kartellführer. Fujima befördert Crockett und Tubbs zu Stellvertretern der Taskforce für organisierte Drogenkriminalität. Sie setzen die Ermittlungen fort, indem sie Schnellboote aus der Karibik untersuchen, die den Kolumbianern jede Menge Rauschgift liefern. Dann nutzen sie ihre Informantenkontakte in Miami, um sich mit dem Kartell zu treffen.

Als Drogenschmuggler stellen Sonny und Rico ihre Dienste für Yero, den Sicherheits- und Geheimdienstmann des Kartells, bereit. Nach einem angespannten und aufgeheizten Treffen mit Yero, bestehen sie das Screening und werden in Süd-Floridas Drogenschmuggel eingeführt. Im Laufe ihrer Ermittlungen erfahren Crockett und Tubbs, dass das Kartell die arische Bruderschaft benutzt, um Drogen zu verteilen. Zudem versorgt das Kartell sie mit hochmodernen Waffen. Crockett und Montoyas Finanzberaterin und Geliebte Isabella beginnen indess eine geheime Romanze, weshalb Tubbs sich um die Sicherheit des Teams Sorgen macht.

Diese Ängste werden schnell durch die Tatsache unterstützt, das Trudy, Ricos Freundin, von der Arischen Bruderschaft entführt wird. Diese hatte nie wirkliches Vertrauen in Crockett und Tubbs. Die Arische Bruderschaft verlangen, dass Crockett und Tubbs die Ladung des Kartells direkt an sie liefern. Mit Lt. Castillos Hilfe kann die Einheit Trudy’s Standort lokalisieren. Bei der Rettung wird Trudy schwer verletzt, als eine Bombe von Yero ferngesteuert aktiviert wird. Bald darauf offenbart Yero Isabellas Verrat an Montoya und kidnapped sie. Im Showdown stellen sich Crockett und Tubbs gegen Yero, seine Männer und die arische Bruderschaft im Hafen von Miami.

Als Isabella sein Polizeischild sieht, erkennt sie, dass er Polizist ist. Sie fühlt sich verraten und verlangt, dass Crockett ihr sagt wer er wirklich ist. Tubbs schießt Yero nieder, während er versucht sich in Sicherheit zu bringen. Nach der Schießerei bringt Crockett Isabella in ein polizeilich abgesichertes Haus und sagt ihr, dass sie das Land verlassen und in ihr Haus in Kuba zurückkehren muss. Währenddessen beobachtet Tubbs Trudy im Krankenhaus, wo sie sich langsam erholen kann.

Fazit & Kritiken zum Film Miami Vice

Michael Mann ist der Meister der nächtlichen digitalen Fotografie. Er füllt den Bildschirm mit atemberaubenden Bildern und einigen aufwendig choreografierten Shoot-Out-Szenen, die man einfach lieben muss. Der Film ist nicht unbedingt perfekt, macht aber einiges richtig und vieles grandios, besonders die dramatischen Bilder und Inszenierungen sowie die atemberaubende Kameraführung sind sehenswert. Miami Vice ist keine besonders akkurate eins zu eins Übernahme der Fernsehshow – je nach persönlichen Erwartungen kann das gut oder schlecht sein – aber es ist ein stilvoller, wenn auch nicht einzigartiger Krimi.

Comments are closed.