Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt

Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ ist ein amerikanisch-britischer Science-Fiction-Horrorfilm. Er bildete 1979 den Beginn einer ganzen Filmreihe und leitet zudem eine Reihe von Alien-Filmen ein. Aufgrund der Kulissen und produzierten Wesen erweist sich der Film als ein visuell beeindruckender Film im modernen Kino.

Dauer: 116 Min.
FSK: ab 16 Jahren
Jahr:
Regie: Ridley Scott
Produzenten: Gordon Carroll, David Giler, Walter Hill
Hauptdarsteller: Sigourney Weaver, Ian Holm, Veronica Cartwright, John Hurt
Nebendarsteller: Yaphet Kotto, Harry Stanton, Tom Skerritt
Genre: Science Fiction
Studio: FOX
Sprachen: Deutsch, English

Der deutsche Kinostart war am 25. Oktober 1979. Seit 2016 veranstaltet das 21st Century Fox jährlich am 26. April einen „Alien Day“. Mit der Ausstrahlung konnten einige Preise abgeräumt werden. Zum einen den Oscar in der Kategorie „Beste visuelle Effekte“ oder auch den BAFTA-Awards in den Kategorien „Bestes Szenenbild“ und „Bester Sound Track“. Danach folgten Preise auf dem Saturn Awards und die Aufnahme in das National-Film-Registry 2002.

Alien – Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

Regisseur Ridley Scott erschuf mit „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ eine neue Welt der Aliens im Kino. Den Start legte er 1979. Für den Film bestehen zwei Versionen, die Kinofassung mit 117 Minuten Laufzeit und den Director’s Cut mit 116 Minuten. Letztere Version wurde von David Crowther geschnitten. Wohingegen bei der Kinofassung Terry Rawlings und Peter Weatherley den Schnitt meisterten. Mit dem Ergebnis konnte eine Altersfreigabe ab 16 Jahren erreicht werden. Das Drehbuch stammt von den zwei Autoren Dan O’Bannon und Ronald Shusett.

Gordon Carroll, David Giler und Walter Hill arbeiteten im Hintergrund in der Produktion. Der Regisseur verhalf Sigourney Weaver, in der Rolle als Ellen Louise Ripley, erstmalig zu einem weiblichen Durchbruch im Actiongenre und Vorreiterin für Feministische Science-Fiction. Weltweit waren bis dahin keine Frauen in den Actionhauptrollen vertreten. Die Kameraführung, Derek Vanlint, lichtete Tom Skerritt als Captain Arthur Dallas Coblenz ab und Ian Holm als Ash. Weitere Besetzung: Harry Dean Stanton (Samuel, Elias Brett), John Hurt (Gilbert, Ward Kane), Veronica Cartwright (Joan, Marie Lambert), Yaphet Kotto (Dennis, Monroe Parker), Bolaji Badejo (Alien) und Helen Horton (Mutters Stimme). Der Nachfolger war „Aliens – Die Rückkehr“.

Handlung & Story vom Film „Alien“

Im Jahre 2122 landet das Raumschiff Nostromo, ein Erzfrachter nach einer langen Reise auf Erde. Weitab vom Heimatkurs liegen scheinbar unbewohnte Himmelskörper, bei Zeta2 Reticuli. Mother 182, der Zentralcomputer des Raumschiffs, ändert von alleine den Kurs und weckte die Besatzung aus dem Kälteschlaf. Zuerst interpretieren die Insassen das Signal als ein Notsignal. Die Anweisungen dazu lauten: Dem Signal folgen und Hilfe leisten.

Die Besatzung landet auf dem unwirtlichen Planetoiden LV-426, um der Ursache des Signals auf den Grund zu gehen. Als Erstes stößt die Crew auf ein Wrack eines Raumschiffes mit einem versteinerten Skelett als Insassen. Danach findet Kane eine Ansammlung eiförmiger Gebilde. Währenddessen taucht bei dem Offizier Ellen Ripley der Verdacht auf, dass es sich um ein Warnsignal handelte. Doch der Wissenschaftsoffizier Ash kümmert sich nicht um die Bedenken.

Kane nähert sich den Gebilden. Etwas bewegt sich darin. Plötzlich öffnet sich das Ei und ein spinnenartiges Wesen durchbricht Kanes Helmvisier und klammert sich am Gesicht fest. Dallas und Lambert können den bewusstlosen Kane zurückbringen. Aber Ripley verweigert der Gruppe, aufgrund von Quarantänevorschriften, den Zugang. Ash widersetzt sich und lässt sie hinein. Nach Untersuchungen stellen die anderen fest, dass der Fremdorganismus nicht entfernt werden kann. Ein Schwanz wickelt sich um Kanes Hals. Sobald dieser entfernt wird, zieht er sich enger um den Hals und droht Kane zu erwürgen. Das Blut des Schwanzes besteht aus einer hoch konzentrierten Säure. Aus Versehen sorgt die Säure für Löcher im Boden des Raumschiffes, fast bis zu Außenhülle. Eine chirurgische Entfernung ist dadurch ausgeschlossen. Kurze Zeit später fällt der Fremdorganismus tot ab.

Auf dem Rückweg erwacht Kane. Doch kurz danach bekommt er einen Hustenanfall, wobei ein gewaltsames Wesen aus ihm herausbricht. Es läuft davon. Die Mannschaft will das Wesen jagen. Doch es häutet sich und wächst rasant. Es tötet erst Brett, dann Parker.

In der Zwischenzeit nutzt Ripley ihre neue Position, als ranghöchster Offizier, aus, um den Hauptcomputer zu befragen. Dabei erfährt sie, dass der Abstecher geplant und ein vorrangiges Missionsziel war. Weyland-Yutani beabsichtige, den Alien zur Erde zu bringen. Die ahnungslosen Insassen wären entbehrlich. Ash versucht, Ripley gewaltsam zum Schweigen zu veranlassen, was durch Parker und Lambert verhindert wird. Daraufhin zeigt sich, dass Ash ein Android ist. Auf der weiteren Flucht werden Parker und Lambert von dem Alien getötet.

Die einzige Überlebende des Schiffes ist Ripley. Letzte verzweifelte Versuche aktivieren den Selbstzerstörungsmechanismus des Raumfrachters. Nur ganz knapp gelingt es ihr, zusammen mit dem Bordkater Jones, auf das Rettungsfahrzeug Narcissus zu gelangen und beobachtet die Explosion des Raumschiffes. Das Alien starb jedoch nicht dabei, sondern befindet sich in ihrer Nähe. Ein letzter Versuch besteht darin, das Alien durch die Ausstiegsluke zu befördern und im Triebwerksfeuer zu verbrennen. Ripley hofft entfernt auf Rettung und begibt sich wieder in den Kälteschlaf.

Fazit & Kritiken zum Film „Alien“

Die Fortsetzung, sieben Jahre später, geht wesentlich mehr zur Sache als „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt„. Dort spielt Weaver noch keinen weiblichen Weltraum-Rambo, eher eine kühl kalkulierende Offizierin. Über lange Zeit erhält der Zuschauer keinen Einblick in das sonderbare Wesen. Eine beklemmende Atmosphäre beherrscht den Science-Fiction Film. Erst später wird klar, dass das Alien alles tötet. Das personifizierte und unberechenbare Böse designte der Schweizer HR Giger. Das Alien ergibt keinen Sinn, sondern verbreitet nur Angst und Schrecken. Während die Designs und die Umgebung bis heute mit ihrer eleganten Surrealität begeistern, sind die Spezialeffekte in die Jahre gekommen. Heute wäre mehr Computer-Technik im Einsatz, 40 Jahre sind eine lange Zeit in der Filmtechnik. Allerdings ist es atmosphärisch immer noch ein Klassiker, selbst vier Jahrzehnte später.

Aliens stehen in einer langen Tradition. Filme, die mit den Ängsten operieren und sich in außergewöhnliche Wesen integrieren. Die exzellente Besetzung, sowie die ausgezeichnete Inszenierung, macht „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ zu einem Klassiker.

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