Basic Instinct

Basic Instinct“ ist ein amerikanisch-französischer Erotik-Thriller aus dem Jahr 1992. Es wurde mit der Verfilmung damals viel Aufsehen erregt und machte die Hauptdarstellerin Sharon Stone weltweit berühmt.

Dauer: 123 Min.
FSK: ab 16 Jahren
Jahr:
Regie: Paul Verhoeven
Produzenten: Alan Marshall
Hauptdarsteller: Sharon Stone, Michael Douglas, Stephen Tobolowsky
Nebendarsteller: Benjamin Mouton, Jack McGee, Bill Cable, Albert Finney
Genre: Erotik
Studio: TMG
Sprachen: Deutsch, English

In einem bizarren Mordfall ermittelt der Detektive Nick Curran. Was ihm vor die Augen fällt, ist ein Rock-’n‘ Roll-Sänger, der bei einem Liebesakt aufs Bett gefesselt wurde. Danach tötete der Mörder den Mann mit einem Eispickel, indem er mehrmals durchbohrt wurde. Eine Verdächtige ist die Freundin des Sängers. Es handelt sich um die erfolgreiche Schriftstellerin Catherine Tramell. In einem ihrer Romane kommt die Figur genauso ums Leben wie der Sänger.

Basic Instinct – Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

Der niederländische Paul Verhoeven arbeitete als Regisseur für die amerikanisch-französische Koproduktion von „Basic Instinct„. Die Geschichte der Handlung fixiert sich auf eine Länge von 128 Minuten, geschrieben von Joe Eszterhas.

Vor dem Start der Dreharbeiten, im April 1991, löste der Erotik-Thriller viel Aufsehen aus. Vor dem Dreh setzte sich der Regisseur mit zahlreichen Schwulen- und Lesbenvereinigungen in Amerika zusammen, um das teure und skandalträchtige Drehbuch von dem Autor Joe Eszterhas zu entschärfen. Allerdings ging er nicht auf die drastischen Forderungen ein. So demonstrierten am ersten Drehtag über 150 Menschen mit lautstarken Parolen. Das Set ließ sich nicht beirren. Mit dem Ergebnis erhielt die Produktion eine Altersfreigabe von 16 Jahren.

Die Produktion übernahm Alan Marshall. Kameramann Jan de Bont drehte die folgende Besetzung: Ein Gesicht erhielt der Detektiv Nick Curran durch Michael Douglas. Sharon Stone bringt den Charakter Catherine Tramell zum Leben. George Dzundza schlüpft in die Rolle des Gus Moran. Jeanne Tripplehorn bringt Doktor Beth Garner zum Leben. In weiteren Nebenrollen: Denis Arndt, Leilani Sarelle, Bruce A. Young, Chelcie Ross, Dorothy Malone, Wayne Knight, Daniel von Bargen, Stephen Tobolowsky, Benjamin Mouton, Jack McGee, Bill Cable, Mitch Pileggi, William Duff-Griffin, James Rebhorn und Anne Lockhart. Die Fortsetzung heißt „Neues Spiel für Catherine Tramell“.

Handlung & Story vom Film „Basic Instinct“

Der erfolgreiche Rocksänger Johnny Boz befindet sich tot in seinem Haus in San Francisco. Es ist kein normaler Mord. Für den Detektiv Nick ist die Sache etwas prekär, denn Johnny Boz liegt tot und gefesselt mit einem weißen Seidenschal auf dem Bett. Wie es aussieht, wurde das Opfer beim Sex getötet. Tatwaffe ist ein Eispickel, der sich mit mehreren Dutzend Stichen in den Körper bohrte. Es dauert nicht lange, bis die Untersuchungen zu der Freundin des Opfers führen. Es handelt sich um die schöne und reiche Schriftstellerin Catherine Tramell. Schnell wandert die Dame in den Fokus der polizeilichen Ermittlungen. Grund dafür ist ihr kürzlich veröffentlichtes Buch. In dem Roman schreibt Sie über einen ehemaligen Rockstar, der auch mit einem Eispickel ermordet wurde.

Leider ist der Detektive Nick Curran nicht ganz unvoreingenommen von der geheimnisvollen und eiskalten blonden Schönheit. Die Frau ist dafür bekannt, dass sie Männern, aber auch Frauen, nicht abgeneigt ist. Dazu kommt, dass Catherine fast jedes Detail aus der Vergangenheit des Detektivs kennt. Diese Art unterstützt, dass sie die Ermittler in ihren Bann zieht. Es dauert nicht lange bis der führende Ermittler eine Affäre mit ihr beginnt. Mit viel Hingabe kündigt Catherine an, dass in ihrem folgenden Buch ein Polizist sterben muss. Die Ursache ist, dass er sich in die falsche Frau verliebt.

Diese Affäre bleibt auf der Polizeistation nicht unbemerkt. Die Kollegen wissen Bescheid. Immer wieder versuchen sie, ihn mit der Nase auf das Vergehen zu stoßen. Dies führt dazu, dass es zu einem Angriff kommt. Nick Curran erhält daraufhin eine Suspendierung. Er griff einen anderen Beamten tätlich an. Dies ermittelte die Dienstaufsichtsbehörde. Dabei war ein Mann federführend, der einen Hass auf Nick hat. Vor einiger Zeit ermittelte Nick gegen ihn, weil er wegen nun überwundener Drogenprobleme irrtümlich zwei Touristen erschoss. Dies geschah bei einem Undercover-Einsatz.

Nach und nach kommt Licht ins Dunkel. In der näheren Umgebung von Catherines Vergangenheit existieren mehrere ungeklärte, gewaltsame Todesfälle. Dazu kommt, dass Catherine im College ein Verhältnis mit der Ex-Freundin von Nick hatte, einer Polizeipsychologin. Diese Frau findet sich immer mehr in den Ermittlungen wieder. Kurz darauf wird Nicks Partner erstochen und Beth erscheint am Tatort. Kurzerhand erschießt Curran sie.

Später wird in Ihrer Wohnung belastendes Material gefunden. Es deutet auf Beth als Täterin hin. Es sieht aus, als könnte der Fall abgeschlossen werden. Aber in der letzten Szene platzt die Bombe für den Zuschauer. Nick und Catherine liegen im Bett. Während sie ihn küsst, greift sie unters Bett. Als sie merkt, dass er sie beobachtet, zieht Beth die Hand schnell zurück. Die Kamera zoomt auf einen Eispickel.

Fazit & Kritiken zum Film „Basic Instinct“

Basic Instinct“ ist ein auf Hochglanz polierter, effekthaschender Erotik-Thriller. Bereits der Vorspann offenbart, worum es hauptsächlich geht. Die Geschichte mit den zahlreichen Wendungen wirkt sehr konstruiert. Allerdings ist es eine Herausforderung nicht dem abgebrühten Cop Nick Curran und der raffinierten, eiskalten Catherine Tramell auf den Leim zu gehen. Gemeinsam erschufen die beiden Schauspieler eine persönliche Frauenfantasie. Es handelt sich um ein Monster an sexueller Befreiung und um eine Spielgefährtin. Sehenswert ist der alte Film vor allem wegen der grandios gefilmten Sexszenen. Erstere endet mit der brutalen Ermordung, wobei der Zuschauer daraufhin die nächste Szene fürchtet. Sharon Stone wurde, durch die Verkörperung der erotischen Überfrau, zu einem Weltstar.

In den USA war „Basic Instinct“ umstritten. Neben den gezeigten Sexszenen sahen amerikanische Homosexuellen-Verbände durch die Darstellung der bisexuellen Dame eine Verleumdung von lesbischen oder eher bisexuellen Frauen. Produktionstechnisch und optisch ist der 49 Millionen US-Dollar teure Film ein Leckerbissen. Das edle Design unterstützt die Atmosphäre des in San Francisco spielenden Films.

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