The Forecaster

Bei „The Forecaster“ handelt es sich um einen Dokumentarfilm über einen Finanzberater namens Martin Arthur Armstrong, der in den 1980er Jahren ein Computer-Modell entwickelt und damit die Wendedaten der Wirtschaft vorhersieht. Mit einem bestimmten System berechnet er den Oktobercrash 1987, die im 1986 stattfindende Dollar-Baisse, sowie den Nikkei Crash 1989.

Dauer: 96 Min.
Jahr:
Regie: Marcus Vetter
Produzenten: Albert Kitzler, Ulli Pfau, Marcus Vetter
Hauptdarsteller: Martin Armstrong, Vicky Armstrong, Oliver Brown
Nebendarsteller: Michael Campbell
Genre: Dokumentation
Studio: Lighthouse Home Entertainment, Lighthouse
Sprachen: Deutsch

Das System basiert auf der Zahl bei und ist auf den Tag genau. Martin bekommt den Ruf als Finanz-Magier und wird sogar mit seiner Berater-Firma „Princeton Economics“ überall bekannt. Da er jedoch einige Märkte manipuliert, bekommt er eine 12 Jahre lange Gefängnis Strafe.

Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

Die Dokumentation „The Forecaster“ erschien am 7.Mai 2015 das erste Mal in Deutschland. Für die Regie waren Marcus Vetter und Karin Steinberger zuständig. Um den Schnitt hat sich ebenfalls Markus Vetter gekümmert. Die Produzenten des Films waren Ulli Pfau, Marcus Vetter und Albert Kitzler.

Die Hauptrolle wurde von Martin Armstrong selbst gespielt. Vicky Armstrong und Oliver Braun waren weitere Hauptcharaktere des Films. Als Nebendarsteller fungierten Michael CampbellMichael Campbell, Nigel Kirwan, Larry Edelson, Oliver Brown und Tony Godin. Dadurch, dass es sich hier um eine Dokumentation handelt, ist die Besetzung überschaulich. Für die musikalische Untermalung war Jens Ole Auerkamp zuständig, während Sven Kaiser die Stücke komponierte. Für die Dreharbeiten war das Lighthouse Home Entertainment zuständig. Die Originalsprache ist Deutsch. Insgesamt dauert der Film 96 Minuten.

Für eine möglichst realistische Darstellung gingen die Filmemacher sogar nach Australien, Japan, Thailand und Kanada.

Handlung & Story vom Film „The Forecaster“

Wie schon oben erwähnt, geht es um die Lebensgeschichte von Martin Armstrong. Dieser entwickelt einen Computercode, der die Finanzmärkte voraussagen kann und das auf den Tag genau.

Egal was: Ob verschuldete Gemeinden, Bandenkrisen, Grexit oder die Hilflosigkeit der Regierung: Martin Armstrong hat die Antwort auf alle Fragen. Er will nämlich verhindern, dass es zu einem globalen Armageddon kommt und bietet deshalb der Regierung bereitwillig seine Hilfe an.

Bei vielen dramatischen Börsenereignissen stimmen die Vorhersagen und das macht diesen Computercode so gefährlich. Martin hatte schon immer eine Vorliebe für Münzen. Im jungen Alter verdient er sein Geld als Rohstoffanalyst und Münzhändler. Er hatte sich für die Börsengeschehen interessiert und gründet daraufhin die Firma „Princeton Economics“. Im Jahre 1999 wird Armstrong in „The Forecaster“ der Holding von der Republik New York. Er erhält Angebote zur Manipulation des Finanzmarktes, die er allesamt ablehnt.

Er weigert sich nämlichen, seinen „Source Code“ preiszugeben. Da ohne Geld keine Kriege geführt werden können und der Finanzwissenschaftler nicht bereit ist, einen kriminellen Weg zu gehen, muss er leiden, denn er wird vom FBI wegen gewerblichen Betrugs angeklagt. Ihm wird vorgeworfen, dass er mit seiner Firma „Princeton Economics“ ein Schneeballsystem von drei Milliarden Dollar aufgebaut zu haben. Armstrong glaubt Opfer einer Verschwörungstheorie zu sein und verteidigt sich im Prozess ohne Anwalt. Das Urteil ist ein Schadensgeld von 600.000 Euro. Er bekennt sich als schuldig, nur um der lebenslänglichen Haft davon zu kommen. 2012 wurde Martin Armstrong aus dem Gefängnis in die Freiheit entlassen.

Trotz der langjährigen Haft, beschäftigt sich Martin Armstrong mit Vorhersagen. Er stellt die Prognose, dass sich am 1.Oktober 2015 die europäische Schuldenkrise zuspitzen würde. Weitere Vorhersagen sind die Börsencrashs gegen Ende der 1989er, die Technologie-Blase am Anfang dieses Jahrhunderts und die Marktturbulenzen der Lehman-Wirtschafts- und Finanzkrise. Die Russlandkreise 1999, die Dotcom-Blase im Jahre 2000 und die Finanzkrise aus 2017 konnten ebenfalls vorhergesagt werden.

Während des gesamten Films geht es um Zahlenspiele und ihre Deutung. Es ist erstaunlich und nahezu prophetisch, was Armstrong aus den Zahlen alles herauslesen kann. Bis heute glaubt Armstrong daran, dass die US-Regierung lediglich seine Formel haben wollte und ihn deshalb so bestrafen wollte, da er seine Formel niemandem offenbart. Wahrscheinlich wollte das FBI eine unangenehme Person als öffentlichen Sündenbock zum Schweigen bringen, da sich Armstrong einfach viel zu gut mit Zahlen auskennt.

Der Film lebt das Motto: „Reden ist Silber und Schweigen ist Gold„.

Fazit & Kritiken zum „The Forecaster“

Der Film wurde nach der sanft von Martin Armstrong gedreht. „The Forecaster“ ist ein geheimnisvoller Film, da er viele Aspekte offen lässt. Es wird nämlich gezeigt, was in Martin Armstrong vorgeht, als er im Gefängnis sitzt. Die Beweise wurden ebenfalls nicht offen gelegt, sodass es sich hier auch nur um Spekulationen handeln könnte. Der Film von Vetter ist mit erfundenen, halbwahren und wahren Geschehnissen vermischt worden. Dass es sich um eine Verschwörungstheorie handelt, wurde nie beweisen. Die internationale Finanzwelt ist dafür bekannt, die Politik, die Justiz und die Polizei in ihre Pläne einzuspannen. Der Film ist zwar keine Offenbarung, bringt jedoch Schlüsse zum Finanzgeschehen.

Die Zuschauer müssen die Fragen, die im Film gestellt werden, selbst beantworten. Die Gespräche mit den Wegbegleitern Armstrongs sorgen für einen hohen Unterhaltungswert. Einer der Verschwörungstheorien, die bestätigt werden konnte, war, dass das Telefon von der Bundeskanzlerin Angela Merkel tatsächlich abgehört wurde.

Bis zum Ende des Films bleibt Armstrong eine undurchschaubare Person, der die Rolle eines Genies und Spinner hat. Ob dieser ein Scharlatan sei, fragen sich viele Menschen immer noch.

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