The Hills have Eyes 2

Der Film „The Hills have Eyes 2“ stand ein Budget von 15 Millionen US-Dollar zur Verfügung, damit gelingt es dem Horrorfilm weltweit über 37 Millionen Dollar einzuspielen. Der amerikanische Film stammt aus dem Jahre 2007 und seine Premiere fand im März auf dem Fantasy Filmfest in Nürnberg statt.

Dauer: 84 Min.
FSK: ab 18 Jahren
Jahr:
Regie: Martin Weisz
Produzenten: Peter Locke, Wes Craven, Marianne Maddalena
Hauptdarsteller: Michael McMillian, Jacob Vargas, Flex Alexander
Nebendarsteller: Jessica Stroup, Daniella Alonso, Lee Thompson Young, Ben Crowley
Genres: Horror, Krimi
Studio: FOX
Sprachen: Deutsch

Die Nationalgarde findet bei einer Übung in New Mexico ein weit entlegenes Forschungslager, es ist total verlassen. So wie das Camp daliegt, wirkt es den Einsatzkräften komisch. Kurze Zeit später orten die Soldaten ein Notsignal, hoch oben im entfernten Gebirge, und brechen zur Rettung auf. Was sie nicht wissen, dass dort kannibalisch mutierte Menschen auf sie lauern.

The Hills have Eyes 2 – Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

The Hills have Eyes 2“ ist die Fortsetzung von „The Hills Have Eyes – Hügel der blutigen Augen“, diese war eine Neuauflage von „Hügel der blutigen Augen“ von Wes Craven aus dem Jahre 1977. In dem neuen Horrorstreifen sitzt nun Martin Weisz im Regiestuhl. Er löste Alexandre Aja ab. Am 29. März 2007 kam die geschnittene Version von 84 Minuten in die deutschen Kinos. Bei der Altersfreigabe stritten sich die Gerichte, es ist keine jugendfreie Version. Das Drehbuch stammt von Wes Craven und Jonathan Craven. Einer der Autoren half auch in der Produktion mit, zusammen mit Peter Locke und Marianne Maddalena. Der Dreh fand im September 2006 in Marokko, in der Stadt Ouarzazate statt, wohingegen die Handlung in New Mexico spielt.

Mitwirkende Schauspieler: Michael McMillian als Napoleon und Jessica Stroup als Amber Johnson. Dann folgen Daniella Alonso, Jacob Vargas, Lee Thompson Young, Ben Crowley, Flex Alexander, Reshad Strik, Michael Bailey Smith, David Reynolds, Derek Mears, Gáspár Szabó, Jason Oettle und Jeff Kober. Die Kamera führte Sam McCurdy und das Schneiden übernahmen Kirk M. Morri und Sue Blainey.

Handlung & Story vom Film The Hills have Eyes 2

Die amerikanische Nationalgarde gelangt mit einem Auftrag in die Wüste von New Mexico. Dort sollen die Wissenschaftler des Sektors 16 mit Ausrüstung beliefert werden. Die Forschungsstation ist ein altes Testgelände für Nuklearwaffen. Nach einer langen Reise kommen die Soldaten an der Station an und finden diese leer vor. Kurz überlegt und es werden Amber und Napoleon zur Bewachung zurückgelassen. Der Rest der Truppe beginnt mit der Suche der vermissten Personen in dem umliegenden Gelände. Schon bald steht fest, dass den Wissenschaftlern etwas zugestoßen sein muss.

Die beiden Soldaten, die zur Überwachung abkommandiert wurden, finden im Stützpunkt einen fast toten Forscher. Kurze Zeit später werden Amber und Napoleon von einem Wesen angegriffen. Sein Name lautet Hacer und mithilfe eines anderen zurückgekehrten Soldaten konnten die drei es töten. Leider stirbt dabei auch der zu Hilfe kommende Soldat. In der Zwischenzeit befindet sich die gesamte restliche Truppe an einem Eingang zu einem riesigen Berg. Eingelassen darin liegt eine Bunkeranlage, was von außen aber nicht sichtbar ist. Früher befand sich dort eine Mine, diese wurde stillgelegt und die vorhandenen Stollen konnten in den Ausbau integriert werden.

In der Anlage wird die Gruppe Opfer verschiedener Angriffe, einige Mitglieder bezahlen diese mit ihrem Leben. Missy wird sogar von einem Mutanten, der sich Gabo nennt, entführt. Logischerweise begeben sich nun alle anderen auf die Spuren von Gabo. Dadurch gelangen die Gardisten in einen Minenschacht. Dort haust die gesamte Familie von Gabo, es sind kannibalistisch, mutierte Menschen. Früher waren sie Minenarbeiter.

Bei der Schließung weigerten sich die Menschen, das Testgelände zu verlassen. Falls sie dann später auf Frauen stießen, zeugten sie mit ihnen gewaltsam Kinder. Dies ist der Grund, warum Missy entführt wurde. Als die Einheit in die Mine eintritt, wird sie in kleine Gruppen versprengt. Eine verzweifelte Suche nach dem Ausgang aus den Minenschächten und ihrer Kollegin beginnt.

Am Ende bleiben nicht viele der Sondereinheit über. Eigentlich nur Amber und Napoleon, sowie Missy, die einige schlimme Situation hinter sich hat. Missy kämpfte sich durch gewalttätige Kämpfe mit den Mutanten und wurde mehrfach vergewaltigt. Alle drei können entkommen und landen in der Wüste von New Mexico.

Der Abspann erklärt, dass bis heute keiner der Soldaten jemals gefunden wurde. Alle gelten als vermisst und die Regierung bestreitet die Existenz des 16. Sektors. Eine letzte Szene taucht auf: Ein Mutant überwacht die drei Opfer in der Wüste über eine Kamera. Mit diesem Ende kann mit einer Fortsetzung gerechnet werden.

Fazit & Kritiken zum Film The Hills have Eyes 2

Einem aktuellen Trend folgend, strukturiert Martin Weisz mit schockreichen Szenen und drastischen Todesarten das Geschehen im Film „The Hills have Eyes 2„. Ganz ernst zu nehmen ist der Grusel allerdings nicht, es wirkt ein wenig überzogen. Kein intelligenter Horrorfilm, aber für blutliebende Zuschauer ist eine hinreichende Unterhaltung vorhanden.

Die Handlung erinnert an ein Computerspiel, mit verschiedener Aufgabenstellung. Im Grunde genommen wird versucht, den Ekel im ersten Film zu überbieten. Leider ist der Charme aus dem ersten Teil verloren gegangen, denn die Mutanten sind umgezogen. Im ersten Teil lebten sie in heruntergekommen Häusern. Die Kinderzimmer waren schaurig hergerichtet und die Szene wirkte trotzdem so normal zum Beispiel durch Schaukelstühle. Die dunkle Mine kommt nicht richtig zum Tragen und es sieht aus, als wäre die Geschichte mit in den dunklen Höhlen verschwunden. Dadurch kommen fast keine Emotionen auf. Egal, ob das Team immer kleiner oder Missy vergewaltigt wird. Das Publikum nimmt es so hin, aufgrund der fehlenden Kulisse.

Kurz gesagt, ohne den ersten Film zu kennen, ist „The Hills have Eyes 2“ ein ordentlicher Horrorfilm, ohne große Handlung, aber mit viel Gewalt.

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