Ginkgo » die Kraft der Ginkgo-Blätter für die Gesundheit

Wenn es um alternative Heilungsmethoden und Naturmedizin geht, dann ist auch immer wieder die Rede vom Ginkgo. Doch worum handelt es sich dabei eigentlich genau? Eingesetzt werden die Blätter des sogenannten Ginkgo-Baumes, der seinen Ursprung in China hat. Dort findet er auch schon seit Jahrtausenden Verwendung. Klar ist mittlerweile, dass Ginkgo sich tatsächlich positiv auf die Gesundheit auswirken kann. Allerdings ist es nicht einfach damit getan, täglich eine Tablette zu nehmen. Erfahren sie in diesem Artikel mehr zu der Pflanze, den Hintergründen und den möglichen Wirkungen.

Was ist Ginkgo eigentlich?

Ein Ginkgo Baum der sich im Herbst gelblich färbtDas Wort Ginkgo dürfte mittlerweile schon jeder einmal gehört haben, doch worum handelt es sich dabei eigentlich genau? Ginkgo ist eine eigene Baumart, die ursprünglich aus China kommt, heute aber auf der ganzen Welt angepflanzt wird. Schon früh wurde damit begonnen, den Baum zu kultivieren. Genutzt werden können nicht nur die Blätter, sondern auch die essbaren Samen. Der Ginkgo-Baum ist ein typischer Sommerbaum, was bedeutet, dass im Herbst seine Blätter fallen. Die Bäume können bis zu 1000 Jahre alt werden. Wesentlich sind die Blätter, die schon früher aber auch heute noch pharmazeutisch genutzt werden.

Der Ursprung des Ginkgo Baumes

Auch wenn der Ginkgo Baum grundsätzlich schon seit Tausenden von Jahren genutzt wird, ist er der gesamten Welt noch nicht so lange bekannt. Im 17. Jahrhundert gab es einen deutschen Wissenschaftler, der diesen Baum in Japan entdecken konnte oder zumindest darüber berichtete. Langsam fing es dann damit an, dass Samen den Weg nach Europa fanden. In China und Japan war der Baum häufig bei Klöstern und Tempeln zu finden, was daran lag, dass sich vor allem Mönche für die Kultivierung verantwortlich zeigten. Sie waren es auch, die bereits Ginkgo für die Medizin einsetzten. Heute wachsen die Bäume nicht alleine nur in China oder Japan, sondern sind teilweise überall auf der Welt anzufinden. Natürlich auch deshalb, weil sich eine Industrie dahinter entwickelt hat.

Gesundheitliche Wirkung von Ginkgo

Nicht nur wird Ginkgo bereits seit Tausenden von Jahren genutzt, auch gibt es Überlieferungen dazu, die über die gesundheitlichen Vorteile berichten. Vor allem in der TCM (der Traditionellen Chinesischen Medizin) ist Ginkgo alles andere als unbekannt. Mittlerweile ist erwiesen, dass es Wirkungen gibt, die positiv sein können.

Dafür verantwortlich sollen die Wirkstoffe Flavonoiden, Terpenen und Ginkgoliden sein, die im Verbund in den Ginkgo-Blättern vorkommen. Auch unter Laborbedingungen haben diese Wirkstoffe positive Effekte gezeigt. Vor allem auf die Nerven und das Blut kann Ginkgo sich sehr positiv auswirken.

Positiver Einfluss von Ginkgo auf den Kreislauf

Es ist bekannt, dass sich die Einnahme der Ginkgo-Stoffe positiv auf den Kreislauf auswirken kann. Das betrifft vor allem die Durchblutung, was die Arterien, Kapillaren und Venen anbelangt. Wer an Durchblutungsstörungen leidet, kann also die Einnahme von Ginkgo ausprobieren, um auf natürlichem Wege etwas dagegen zu tun. Solche Störungen können sich auf verschiedenen Wegen zeigen, beispielsweise durch Kopfschmerzen, Schwindel oder auch Druck auf den Ohren. Auch Finger- oder Zehenkribbeln können typische Anzeichen für eine mangelhafte Durchblutung sein. Die regelmäßige Einnahme von Ginkgo kann helfen, um für eine bessere Durchblutung zu sorgen, womit auch die typischen Symptome aufhören können.

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Einsatz von Ginkgo gegen Demenz

Nicht nur auf die Durchblutung kann sich die Einnahme von Ginkgo positiv auswirken, sondern auch auf die Nerven. So schützen die enthaltenen Substanzen die Nervenzellen und können auch Botenstoffe im Gehirn unterstützen. Aus diesen Gründen kommt auch immer wieder Ginkgo ins Spiel, wenn es ums Lernen geht oder aber auch Gedächtnisprobleme bis hin zur Demenz. Durch die gesteigerte Durchblutung im Hirn durch Ginkgo steigern sich meist automatisch die Gedächtnisleistungen, zudem werden weitere Schädigungen von Nervenzellen vermieden.

Entsprechend dieser Funktionen wird Ginkgo heute gezielt bei Demenzerkrankungen eingesetzt. Eine Heilung kann durch die Einnahme nicht erreicht werden, jedoch haben Untersuchungen gezeigt, dass sich die negativen Symptome und Leiden von Demenz mindern lassen. Die Folge können eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit und Leistungsfähigkeit sein, was den Betroffenen gerade im Alltag helfen kann. Zwar wird Ginkgo immer wieder eingesetzt, hat sich in der Breite aber noch nicht als allgemein gültige Therapieform durchgesetzt.

Hilft Ginkgo wirklich?

Eine asiatische Frau fragt sich ob Ginkgo wirklich hilftEine wichtige Frage ist natürlich, ob Ginkgo tatsächlich hilft und in welcher Weise. Grundsätzlich stecken in den Ginkgo-Blättern verschiedene Wirkstoffe, die sich bei der Einnahme auch entsprechend auf den Körper auswirken. Ob und in welcher Intensität aber positive Effekte erzielt werden können, hängt auch insgesamt von der Gesundheit und der körperlichen Verfassung ab. Wenn sie beispielsweise an Symptomen leiden, die auf Durchblutungsstörungen hinweisen, sich aber etwas anderes dahinter verbirgt, dann kann Ginkgo an dieser Stelle natürlich nicht helfen. Auch sind keine Wunder zu erwarten, zumal es auch noch keine ganz gesicherte Studienlage gibt. Es gibt zwar Studien, die positive Effekte verzeichnet haben, aber das kann von Person zu Person auch unterschiedlich ausfallen. Die Einnahme schadet dem Körper grundsätzlich nicht, doch sollten sie bei ernsthaften körperlichen Problemen lieber den Arzt aufsuchen. Erkrankungen und Fehlfunktionen im Körper können vom Ginkgo nicht aufgelöst werden. Grundsätzlich ist den Ginkgo Blättern also eher eine unterstützende Funktion nachzusagen.

Was ist bei der Einnahme von Ginkgo zu beachten?

Sie brauchen natürlich nicht erst einen Ginkgo-Baum pflanzen, um irgendwann in ein paar Jahren dessen Blätter ernten zu können. Auch werden die Blätter nicht einfach so gegessen. Heute gibt es verschiedene Formen, wie Ginkgo eingenommen werden kann. Dafür gibt es Tabletten, Tees oder auch Tropfen. Zu beachten ist aber, dass die Effekte der Wirkstoffe sich erst nach einigen Wochen bemerkbar machen. Nach einer einmaligen Einnahme oder nur wenigen Tagen werden sie also in jedem Fall keinen Effekt bemerken, höchstens in Form eines Placebos. Es gilt also regelmäßig und für mindestens einige Wochen Ginkgo einzunehmen.

Kann Ginkgo Nebenwirkungen haben?

Auch wenn Ginkgo grundsätzlich nicht als schädlich gilt, kann es doch auch zu Nebenwirkungen nach der Einnahme führen. Bei manchen Menschen kann es zu Magen-Darm-Problemen kommen oder auch Kopfschmerzen auslösen. Gerade in Ginkgoblätter-Tee kann Gingolsäure vorhanden sein, die Allergien auslösen können. Es wird sogar vermutet, dass es Auswirkungen auf das Erbgut geben kann. Beim pharmazeutischen Einsatz wird der Gehalt an Säuren verringert.

Sie sollten darauf achten, welche sonstigen Medikamente sie einnehmen. Wenn sie ein blutverdünnendes Medikament einnehmen, sollten sie auf Ginkgo verzichten bzw. die Absprache mit dem Arzt suchen. Auch vor Operationen ist die Einnahme nicht empfohlen. Ebenso sollten schwangere Frauen darauf verzichten Ginkgo einzunehmen. Generell gilt, dass der Arzt der richtige Ansprechpartner ist. Aber auch in der Apotheke können sie sich zu Ginkgo-Produkten und deren Einnahme informieren.

Fazit von Ginkgo – die Wirkung der Ginkgo-Blätter auf die Gesundheit

Mittlerweile ist klar, dass Ginkgo nicht nur irgendein gepriesenes Zaubermittel der Naturmedizin ist, sondern tatsächlich auch positive Wirkungen haben kann. Die Studienlage dazu ist zwar noch etwas wackelig, aber es gibt definitiv Hinweise darauf, dass die enthaltenen Wirkstoffe bestimmte erwünschte Effekte nach sich ziehen können. Vor allem kann die Durchblutung gefördert, ebenso aber auch ein Schutz der Nerven erreicht werden. Ginkgo kommt daher auch bei Demenzerkrankungen zum Einsatz, kann aber auch prinzipiell einfach zur Leistungssteigerung beim Lernen Verwendung finden. Wenn sie körperliche Probleme haben, die sie mit Ginkgo in den Griff bekommen wollen, sollten sie dennoch erst den Arzt aufsuchen, um der Sache gezielt auf den Grund gehen zu können.

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